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Loch Georg Juwelier Uhren Schmuck Bestecke

Eintrag gefunden unter: Uhren Tübingen
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JulPal

, 07.10.2013 golocal

„Nachruf:

Liebe Mono Watch, 13 Jahre lang hast Du mich begleitet. Wo ich hinging, warst auch Du. Dann, Ende letzten Jahres, hast Du nicht mehr richtig getickt. Deine Aussetzer wurden schlimmer und schlimmer und ich musste eingestehen, dass es so nicht mehr ging. Der Uhrmacher bestätigte die schlimmen Befürchtungen und schläferte Dich endgültig ein. Ruhe in Frieden!

Nachdem mein schöner treuer Zeitmesser letzten Winter den Geist aufgab, machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Uhr. Als Plan B musste zu dieser Zeit das aufziehbare, abendkleidkompatible Aufzieh-Ührchen meiner verstorbenen Großtante herhalten… mikroskopisch klein, mit einer Menge glitzernder Steinchen besetzt und wahrlich nicht angemessen – aber immerhin funktionierend.
Tag 1 nach dem GAU: ich betrete mit der Zwerguhr am Handgelenk das Büro. Der uhrensammelnde Chef blickt entsetzt drein… „Was ist denn das? Zu heiß gewaschen?“ Ich schüttle den Kopf und erzähle vom Desaster.

Tag 2 nach dem GAU: ich betrete mit der Zwerguhr das Gebäude. Der Chef fängt mich schon vor meinem Büro ab: „Mitkommen!“ Ich folge und staune nicht schlecht, als ich mir aus einer von 10 Uhren eine Leihuhr aussuchen darf. Ich wähle eine Seiko 5 Automatik. Er verkürzt das Armband und beginnt mit der Erstellung eines Neukauf-Schlachtplans.

Tag 3 nach dem GAU: ich betrete mit der Seiko das Gebäude. Der Chef fängt mich erneut ab. Es folgt ein ganzer Werktag Uhrenkunde. Als der Feierabend naht, schwirrt der Kopf… Aber nun kenne ich zig verschiedene Uhrenhersteller samt aller Uhrwerke, die verbaut werden. Der Chef hat sämtliche Uhrenkataloge gewälzt und wunderbare Uhren ausgesucht. Meine Favoriten stehen fest.

Tag 4 nach dem GAU: ich betrete mit der Seiko einen bekannten Tübinger Juwelier und bin gespannt auf die Beratung, die mir das Personal zuteilwerden lässt. Schock. Die Verkäuferin schlägt mit eine kreischquietschbunte Plastikuhr vor. Das sei „voll in“. Kopfschütteln meinerseits. Die nächsten Versuche enden alle mit Kopfschütteln. Eine Glitzer-Uhr? Nein. Leoparden-Print? Nein! Weiße Keramik im Apple-Style? Nein!! Rosa Plastik? NEIN!!! Ich wage die Frage nach den verbauten Uhrwerken und erhalte die Antwort, dass das doch total egal sei. Die Uhr sei ein modisches Accessoire und würde eh nur ein oder zwei Jahre halten. NEIN!!!! Ich gehe. Ich will kein modisches Accessoire, sondern eine zeitlose Uhr. Schlicht, haltbar und mit einem guten Uhrwerk. Und ja, sie darf auch mehr als 20 Euro kosten. Halten muss sie. Gerne ewig!

Tag 5 nach dem GAU: ich betrete mit der Seiko und reichlich Frust den Laden des ortsansässigen Lustnauer Uhrmachers. Wieder lasse ich das Gespräch treiben… und siehe da. Nach einigen Fragen seitens des Uhrmachers stehen wir vor einer Auswahl vernünftiger Uhren. Sogar einige meiner Favoriten sind anwesend! Der Uhrmacher lässt mich in Ruhe alle Uhren durchprobieren, zwei scheiden aus. Die verbliebenen Kandidaten probiere ich erneut und frage nach den verbauten Uhrwerken. Die Antwort kommt prompt und ausführlich (auch, wenn sich der arme Herr vermutlich leicht gewundert hat). Zwei Uhren bleiben schlussendlich übrig. Ich bitte um einen Tag Bedenkzeit… Kein Problem!

Tag 6 nach dem GAU: ich betrete mit der Seiko den Laden. Die Entscheidung ist gefallen. Nach einem erneuten und sehr freundlichen Gespräch nimmt der Uhrmacher das Objekt meiner Begierde sofort mit in sein Werkstattzimmer, setzt eine neue Batterie ein und verkürzt das Armband. Nach knappen fünf Minuten und einer erneuten Anprobe packt der Uhrmacher die neue Uhr in eine Schatulle. Es ist geschafft!

Von mir bekommt Juwelier Loch glatte fünf Sterne. Der Chef nimmt sich viel Zeit für die Beratung und der Service ist erstklassig. Batteriewechsel (meiner alten Uhr) sind immer innerhalb von fünf Minuten erledigt und die für den Wechsel fälligen 7 Euro sind angemessen. Ich komme gerne wieder – auch mit der „Neuen“, wenn sie irgendwann nach einer neuen Batterie verlangen sollte.

Tag 7 nach dem GAU: ich betrete mit der Certina das Büro. Der Chef guckt, lächelt und nickt. Dann höre ich nur noch, wie er „Hab ichs doch gleich gesagt“ murmelt.
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