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grubmard
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19.04.2017
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„Das Landesmuseum Württemberg befindet sich im Zentrum von Stuttgart und hat seinen Sitz im Alten Schloss.
Das Gemäuer geht auf eine Wasserburg zurüc…k, die seit Mitte des 10. Jahrhunderts existiert. Ursprünglich von den Grafen und Herzögen von Württemberg als Residenz genutzt, ist das Schloss nach erfolgtem Wiederaufbau nach dem großen Brand von 1931 und den Zerstörungen im 2. Weltkrieg heute wieder Sitz des Landesmuseums.
Unser eigentliches Ziel war die große, sehr gut gemachte und interessante Landesausstellung „Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke“. Da es sich aber um eine bis 23.4.2017 befristete Sonderausstellung handelt, verzichte ich auf eine detailverliebte Beschreibung.
Der Eintritt war mit 13 EURuro stattlich, umfasste aber auch den Zugang zu den Dauerausstellungen im Haus und einen Rabatt fürs Museum der Alltagskultur im Schloss Waldenbuch sowie einen Audioguide. Ohne Sonderausstellung kostet der Eintritt laut Website 5,50 EURuro. Einige Ermäßigungen werden gewährt, allerdings nicht für Rentner und Sozialschwache. EC- und Kreditkarten- sowie Barzahlung ist möglich.
Wir waren zwar etwas von der Zeit getrieben, nutzten aber trotzdem die Möglichkeit zum Gang durch einige der Schausammlungen: „Wahre Schätze“, „LegendäreMeisterWerke“, „Glas- und Uhrensammlung“.
Die Ausstellungen werden in modernen Museumsräumen des alten Schlossbaus präsentiert und zeigen zahlreiche Exponate aus der Regionalgeschichte, beginnend in grauer Vorzeit über die alten Römer, das Mittelalter bis hin zur jüngeren Vergangenheit. Die Beschreibung ist gut und nicht zu umfangreich – man liest sich also nicht tot und kann sich mehr auf die Schaustücke konzentrieren.
Wer will, kann im Museumsshop allerlei Andenken an den Museumsbesuch, angefangen bei Postkarten bis hin zu Repliken, erwerben.
Fazit: Sehr gutes und interessantes Museum, für das man allerdings etwas Zeit mitbringen sollte. Auswärtige automobile Besucher haben wie überall in Stuttgart ein Parkplatzproblem. Wer rechtzeitig da ist, sollte die kostenpflichtige und nicht eben preiswerte Tiefgarage neben Schloss und Markthalle nutzen (oder gleich mit den Öffentlichen kommen).
Filmen und fotografieren in den Sonderausstellungen ist generell verboten, in den Dauerausstellungen zu privaten Zwecken erlaubt. Veröffentlichungen erfordern jedoch die Genehmigung des Landesmuseums.
Das Haus ist barrierefrei.”
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opavati®
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11.04.2017
golocal
„Mir hat in der Landesausstellung besonders der »Christus mit der Seele Mariens« gefallen.
Der fesche Christus hebt nach dem Tod Marias, seine Mu…tter, als junges Mädchen dargestellt, in den Himmel. Er trägt sie auf dem Arm, so wie sie ihn sonst eigentlich trägt. Großes Kino für Atheisten.
Unser Stuttgarter Diplom-Ingenieur fand die diversen Spätzle-Utensilien hochinteressant. Der Schwabe hat ja quasi alles erfunden, von A bis Z, von Auto bis Fischer-Dübel ....
Beim nächsten Mal in der Schwabenmetropole wird die Dauerausstellung im Alten Schloss zu ihrem Recht kommen, diesmal bin ich nur mal durch gerannt. Aber, bis ganz unten, da gibt es schönes historisches Glas.
Die Uhren jedoch blieben leider ganz außen vor ....”
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„Wenn ich innerhalb von gut 1 ¼ Jahren vier Mal in einem Museum war, für das ich eine Zugfahrt von rund 1 ¾ Stunden hinter mich bringen muss ...”
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Kulturbeauftragte
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09.09.2013
golocal
„Es ist wirklich, aus meiner Sicht mehr dazu zu sagen, dass es über "die Deutsche" Geschichte berichtet, wenn man es so richtig betrachtet, durch die J…ahrhundertelang andauernde Kleinstaaterei, muss je nach dem, über welche Epoche speziell wir hier reden von einem Territorium mit der Bezeichnung Württemberg sprechen, dessen Geschichte hier vor allem eine Rolle spielt...
Wenn man sich in Stuttgart nicht auskennt, dann soll erst recht erläutert werden, dass in der Fußgängerzone zwei Schlösser neben einander stehen, das sogenannte "neue", auch wenn es seit dem 18. Jahrhundert hier steht, in dem eine Behörde untergebracht ist, doch das interessantere von beiden ist sicherlich das "alte"!
Von Außen sieht es, je nach dem welche Perspektive man einnimmt, trutzig bzw. irgendwo verloren zwischen den mehr oder weniger "modernen" Gebäuden rings herum. Doch das wahre Gesicht offenbart sich erst, wenn man ins Innere des Landesmuseums Württemberg gelangt, denn erst dort wird sein tatsächliches Alter offenbar: im Innenhof zeigt es sich als verspieltes Objekt aus der Renaissance! Das dreigeschossige Arkadenhof erinnert einen wirklich an die Vorbilder aus Italien. Herzog Christoph ließ 1553 die Vorgängerburg aus dem 10. Jahrhundert nach der damaligen Mode erneuern. Für den Entwurf war Aberlin Tretsch verantwortlich. In diesem Bereich wurden zu der Zeit auch noch Ritterturniere abgehalten. In der Mitte dieses Hofes kann man ein Reiterstandbild des Grafen Eberhard im Bart (Regierungszeit 1495/96) erblicken. Es muss jedoch erwähnt werden, dass zum einen durch einen starken Brand im Jahr 1931 und zum anderen die Bombenangriffe ist ein Teil der Sammlung unwiederbringlich Zerstört wurden. Der Wiederaufbau dauerte bis 1971! Der Architekt Paul Schmitthenner wurde Beauftragt den Wiederaufbau des Schlosses zu leiten. Soviel über das historische Hintergrund des Museums.
Bei meinem Besuch, ich weiß nicht, ob es immer noch der Fall ist, standen im Eingangsbereich die königlichen / herzoglichen Schlitten und Kutschen (für die jungen Sprösslinge des Hauses), sowie in mehreren Vitrinen Kleidung und Accessoires nach jeweiligem Stück sortiert. In der damaligen Broschüre steht sogar, dass die Ausstellungsfläche ganze 5.500 m² sein sollen!
Mir sind vor allem die Musikinstrumente in Erinnerung geblieben, denn ich kam in den Genuss einer fast "privaten" ;) Hörprobe, manchmal ist es schon von Vorteil zu richtigen Zeit am passenden Ort anwesend zu sein. Es gab eine Aufführung für eine Schulklasse, doch dieser Bereich ist in einem separatem Gebäude untergebracht. Die Dame spielte auf einem Clavichord, einem der ältesten Vorläufer des Klaviers aus dem 18. Jahrhundert, der durch seine reiche Bemalung (Schäferszenen) auf ein höfisches Hintergrund hinwiesen.
Doch im eigentlichen Schloss kann man eine Reise durch die Jahrtausende machen: bei den Römern, deren Spuren sich hier in der Region finden lassen, über Kunstgewerbe seit der Entstehung des Schlosses bis zum Jugendstil widerspiegelt, wobei die Prunkuhren und Spieldosen eine Klasse für sich bilden, das ist bei einem herzoglichem Sammler nicht verwunderlich!
Die Augen strahlen um die Wette bei den königlichen Insignien um die Wette: Juwelen mit viel Bling-Bling und mit Steinen, die zu ihrer Entstehungszeit nur den Ranghöchsten Persönlickkeiten vorbehalten waren und daneben zählen auch weitere Schmuckstücke in den Vitrinen dazu. Dazu kommen auch noch weitere Sammelobjekte, die etliche Räume füllen, darunter haben die Mittelalterlichen Plastiken schon eine eigene Abteilung für sich.
Auf der der Homepage hebe ich entdeckt, dass einige Bereiche kostenlos besichtigt werden können, darunter das Lapidarium, Gemäldegalerie oder auch die Sammlung der Instrumente bei Interesse nachschauen...
Mir hat es mir bei meinem Besuch vor über 15 Jahren sehr gut gefallen, wenn es sich erneut ergibt, werde mich meine Schritte hinführen, denn es liegt nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und 5,50 EUR für den Regulären Besuch, wenn auch noch so eine Menge zu sehen ist, dann ist es nicht zu viel verlangt!”
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„Das alte Schloss befindet sich gleich neben dem Schlossplatz am Schillerplatz. Als nicht Stuttgarter, der mal zu Besuch in Stuttgart ist,als auch für …Stuttgarter ist dies ein Pflichtbesuch, den man mindestens einmal getätigt haben sollte. HIer bekommt man so einges über die deutsche Geschichte mit, auch finden hier immer mal wieder Sonderaustellungen, z.B. über Stauffenberg, ... statt. Interessant, freundliches Personal.”
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Batista
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05.10.2012
golocal
„Hier im Landesmuseum Württemberg, das im Zentrum Stuttgarts liegt, wird auf besondere Art die Landesgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart zur… Schau gestellt. Einst wurde das Museam von König Wilhelm dem Ersten als „Staatssammlung Vaterländischer Altertümer“ gegründet.”
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