Schlossgarten Hotel am Park von Sanssouci

Eintrag gefunden unter: Hotels Potsdam
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grubmard

, 27.09.2018 golocal

„Saisonale Öffnungszeiten beachten:
Mai bis Oktober: außer Montag 10 Uhr – 17:30 Uhr
November bis April: geschlossen
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Königssohn müsste man sein, dann würde man zu Weihnachten vom Papa ein Schloss geschenkt bekommen. So ungefähr begann die Geschichte von Schloss Charlottenhof in Potsdam.
1825 erwarb König Friedrich Wilhelm III. v. Preußen (1770-1840 / König seit 1797) das marode Gut Charlottenhof, das damals noch an den Park Sanssouci grenzte, und packte es seinem Sohn, Kronprinz Friedrich Wilhelm (1795-1861 / als Friedrich Wilhelm IV. ab 1840 König v. Preußen) und dessen Frau, Prinzessin Elisabeth Ludovika v. Bayern (1801-1873), am Weihnachtsfest des gleichen Jahres auf den Gabentisch.
Benannt war das Gut nach Marie Charlotte v. Gentzkow, der Ehefrau eines königlich-preußischen Kammerherrn, in deren Besitz das Gut am Ende des 18. Jahrhundert war.

Die alte Bebauung des Gutes stammte noch aus der Zeit von König Friedrich II. v. Preußen (1712-1786 / König seit 1740) und war dem Romantiker Friedrich Wilhelm (IV.) so gar nicht genehm.

Ganz nach dem damaligen romantisch-klassizistisch-mediterran angehauchten Zeitgeschmack beauftragte der Kronprinz den preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) mit dem Umbau des vom Kastellan und Baumeister Jan Bouman (1706-1776) errichteten alten Gutshauses zu einem kleinen Schloss.

Schinkel und sein Schüler Ludwig Persius (1803-1845) ließen das alte Gebäude weitgehend abtragen und errichteten auf den Grundmauern das heutige, an römische Villen erinnernde kleine, zweigeschossige Schloss – ganz im damaligen antikisierenden Zeitgeschmack mit Vorliebe für alles italienische.
Im Erdgeschoss befanden sich Wirtschafts- und Dienerschaftsräume, das höher wirkende Obergeschoss beherbergt die Wohn-, Arbeits- und Repräsentationsräume des königlichen Paares.

Auch die Innengestaltung des Schlosses wurde weitgehend von Schinkel übernommen. Allerdings steuerte auch der künstlerisch begabte Kronprinz Entwürfe bei. Innen wie außen (Ostseite) finden sich zahlreiche Fresken, die an der Außenwand allerdings durch Witterungseinflüsse stark gelitten haben.
Den östlichen Abschluss des Schlosses bildet eine große Terrasse, die nach Süden hin von einem Säulenwandelgang begrenzt wird.
Umgeben ist das Schloss vom Park Charlottenhof, der allerdings mit dem Park Sanssouci verbunden ist und heute eine Einheit mit diesem bildet.

Nach der Fertigstellung wurde Schloss Charlottenhof von Friedrich Wilhelm (IV.) und seiner Frau als Sommerresidenz genutzt.

Heute kann man die herrschaftlichen Räume besichtigen, allerdings nur im Rahmen einer Führung, die in der Regel stündlich angeboten wird und etwa 45 Minuten dauert. Der Eintritt kostet 6 EURuro (Stand 2018), allerdings sind Kombitickets mit den Römischen Bädern bzw. für alle Schlösser im Park Sanssouci möglich.
Für private Zwecke sind Film- und Fotoaufnahmen ohne Blitz und Stativ möglich (Fotoerlaubis 3 EURuro). Die Veröffentlichung der Aufnahmen ist allerdings nicht gestattet, weshalb hier auch Innenaufnahmen von mir fehlen.

Der Kassenbereich befindet sich im Erdgeschoss der südwestlichen Seite. Die Führung beginnt am Haupteingang an der Westseite. Für die Besichtigung der Räume sind die berüchtigten Filzpantoffeln vorgeschrieben.
Den einführenden Worten in der Eingangshalle mit dem imposanten Schinkelbrunnen, der aus konservatorischen Gründen nicht mehr in Betrieb ist (Luftfeuchtigkeit) zu Baugeschichte, Baumeister und Hausherrn schließt sich der Gang durch die herrschaftlichen Räume an.

Wer jetzt allerdings königlichen Prunk und Protz erwartet, wird enttäuscht sein. Raumgrößen und Ausstattung passen auch in eine großbürgerliche Wohnung bzw. Villa der damaligen Zeit. Es zeigt sich deutlich, dass Friedrich Wilhelm und seine Frau hier mehr wohnten als repräsentierten. Alle Räume stehen unter einem eigenen speziellen Motto.
Stellvertretend möchte ich das „Zeltzimmer“ nennen, das ua. als Gästezimmer genutzt wurde und in dem von 1835-1840 Alexander v. Humboldt (1769-1859) im Sommer wohnte.
Irgendwie fand man es damals schick, sich ein Zimmer wie ein Zelt in einem römischen Heerlager einzurichten. Dazu brauchte es nicht viel: ein paar Stoffbahnen an Wänden und Decken, Feldbetten, Hocker oder Stühle, vielleicht noch ein kleiner Tisch – fertig war das altrömische Militärfeeling.
Ein solches Zimmer hat sich im Schloss Charlottenhof erhalten, auch wenn die Stoffe mittlerweile erneuert werden mussten.
Und damit sich die aus Bayern stammende Prinzessin Elisabeth Ludovika ein wenig heimisch fühlen konnte, war und ist das Charlottenhofer Zeltzimmer in weiß-blau gehalten.
Ich muss nach dem Rundgang durch die Räume allerdings sagen, dass der heute mitunter etwas kitschig wirkende klassizistische Wohnstil so gar nicht meins ist. Als Jetzt-Mensch könnte ich mich in den Räumen nur schwer wohlfühlen.

Ohne Eintritt kann man den Park besichtigen, zu dem ua. die Terrasse, der Rosengarten und das Hippodrom gehören.
Die Parkanlagen wurden vom Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné (1789-1866), dem Königlichen Hofgärtner von Sanssouci, Hermann Sello (1800-1876) und Kronprinz Friedrich Wilhelm gestaltet.

Im Zentrum des Rosengartens mit seinen Blumen und Gehölzen steht eine Laube mit einem kleinen wasserspeienden Satyr als Brunnen.
Es schließt sich die streng geometrische Terrasse vor der Ostseite des Schlosses an. Das Zentrum bildet hier die in Ost-West-Achse ausgerichtete Wasserachse mit 3 Springbrunnen, die das Leben versinnbildlicht: Im Osten eine kleine Fontäne für den Lebensbeginn, in der Mitte eine große Fontäne für die Lebensmitte, im Westen wieder ein kleiner Brunnen für das Lebensende – alles verbunden durch einen kleinen Kanal.

Die Wasserachse setzt sich im Schloss mit dem Schinkelbrunnen in der Eingangshalle und dem Zeusbrunnen vor der Westseite des Schlosses fort.

Im Norden der Terrasse schließt sich ein großes Wasserbecken mit einer hohen antik anmutenden wasserspeienden Säule an, die von einer Frauenbüste bekrönt ist.
Rund um die Terrasse, deren Bepflanzung mit Weinreben den mediterranen Eindruck noch verstärken, sind zahlreiche Skulpturen antiker Persönlichkeiten, Götter und Halbgötter aufgestellt.

Der Park Charlottenhof schließt übergangslos in die anderen Teile des Parks Sanssouci an. Im Westen gibt es durch eine marmorne Zweiergruppe nackter Jünglinge einen gewissen Abschluss. Dahinter wird der Park mehr Landschaftspark mit alten Bäumen, bevor der Weg nach wenigen hundert Metern im nächsten gartenarchitektonischen Highlight, dem sogenannten Hippodrom endet (siehe diese Location bei golocal).

Fazit: Schloss und Park sind sehr sehenswert.
mehr weniger

Uynz7uxm9jutbarer Beiubntrag?
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Kulturbeauftragte

, 09.01.2015 golocal

„Wenn man über die Schlösser in Potsdam nachdenkt, so hat jeder das Bild der monumentalen Bauten des „alten Fritz“ im Sinn, mit ihrer barocken Pracht, denn sie haben dem Park ihren Stempel und vor allem das Schloss Sans Souci den Namen aufgedrückt… Doch jenseits des Massentourismus, der allgegenwärtig zu sein scheint, gibt es auch die Ecken, die auf ihre „Eroberung“ warten, wie das Schloss Charlottenhof.

Am Rande des erwähnten Parks liegt eine idealisierte Version eines italienischen Palazzo, den man hier gar nicht vermuten würde, wenn… nicht die Vorliebe eines Begeisterten für dieses Land und seine Kunstschätze gäbe, denn auch hier war es eine Idee des jungen Kronprinzen gewesen es diesem Stil umzugestalten und zwar zu einem klassizistischen Palais, wie es sich uns jetzt präsentiert.

Auch, wenn schon im 18. Jahrhundert nachweislich ein barockes Gutshaus sich an dieser Stelle befunden hatte, durch den Erwerb dieses Grundstück durch den preußischen König Friedrich Wilhelm III., der seinen Sohn, dem späteren Friedrich Wilhelm IV. im Jahre 1825 schenkte, der wiederum den Hofbaumeister Schinkel beauftragte eine Sommerresidenz daraus zu machen. Dies geschah in den Jahren 1826-29. Durch die gestalterischen Maßnahmen des namhaften Botanikers und Gartenbaumeisters Lenné ist es zum Sinnbild der Ideallandschaft geworden, die man mit dem Arkadien in Griechenland gleichsetzen würde, die Damals als Paradieslandschadt als Ziel gesetzt wurde. Bei der die Idee einer Symbiose aus Landschaft und Architektur im Vordergrund steht und das Ensemble in besten Tönen, als gelungenes Beispiel dessen angepriesen wird.

Der eingeschossige Bau ist schon als privater Rückzugsort des Kronprinzen und des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV. konzipiert worden, wo der strenge Hofprotokoll mal keine große Rolle spielen sollte, wo höchstens sehr gute Freunde in ungezwungener Gesellschaft über die Kunst, Kultur und ähnliches sich unterhalten haben. So sind die Räume, vergleichsweise „klein“ im Gegensatz zu den repräsentativen seines Großonkels – Friedrich II. von Preußen.

Das Schloss Charlottenhof erinnert schon an die antiken Vorbilder, denn wenn man es nicht weiß, wähnt man sich vor einem kleinen Tempel, jedenfalls der Eingangsbereich, das mit weißen Steinen erreichtet wurde. Das Gesamtbild wird durch die künstlich angelegten Wasserläufe, Terrassen und Skulpturen auf beste ergänzt. Was an der Stelle nicht unerwähnt werden darf ist, dass wenige Schritte weiter ein „römisches Dorf mit Bad“ dazugehören, doch über die beiden werde ich ein separates Bericht schreiben, denn sonst würde es den „Rahmen sprengen“ ;-)

Das Palais ist streng geometrisch, doch durch die Erker auch wider luftig gemacht, von solchen Gegensätzen lebt das Monument, das seine Formsprache von mehreren Villen, die der Kronprinz während seines Italienaufenthalts gesehen hatte, die ihm besonders gefallen haben. Sie alle aufzuzählen wäre schon eine Herausforderung.

Interessant zu wissen ist, dass der bereits erwähnte Architekt Karl Friedrich Schinkel für die Innengestaltung der Räume verantwortlich gewesen ist. Da die Gemahlin, die Kronprinzessin Elisabeth aus dem haus Wittelsbach stammt, wurden bewusst die Landesfarben – blauweiß zu ihren Ehren in einigen Räumen verwendet, als eine kleine Reminiszenz an ihre alte Heimat Bayern.

Leichte Materialien, die man schnell umräumen, verändern kann wurden genommen, sodass falls sich Besuch angekündigt hatte, diese zur Ruhelagern „verwandelt“ werden konnten. Der bekannteste, der jedoch von seinen Räumen begeistert war, war der Forschungsreisende Alexander von Humboldt (1769-1859), der sich in den Jahren 1835-40 hier aufgehalten hatte. Das „Zeltzimmer“, so wird berichtet, ist zwar hübsch anzusehen, doch alles andere als bequem, denn ein hartes Militärbett – besser gesagt Trage sollte seine Schlafstatt sein! Das ist auf jeden Fall ein interessanter Raum, der sicherlich ein Highlight der Besichtigung darstellt.

Wie alle anderen Schlösser in diesem Park ist auch das Schloss Charlottenhof bis Mai geschlossen. Auch, wenn ich schon begeistert bin, ist es nicht mein „Lieblingsschloss“, deshalb ein Stern abzug. Jedoch möchte ich drauf verweisen, denn es ist weniger bekannt, als die seines Großonkels…

Bilder kommen noch!
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