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Wirtshaus Klostermahl

Eintrag gefunden unter: Restaurants, sonstige Jerichow
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berramogu

, 01.07.2022 golocal

„Von Tangermünde aus sieht man die imposanten Doppeltürme des Klosters Jerichow,
so wie man vom Kloster natürlich auch Blick auf die sehenswerte Kulisse von Tangermünde hat.
Man muß nur einmal über die Elbe um den einen, wie den anderen Blick zu bekommen.
Die Klosteranlage ist zu besichtigen und dies ist eine lohnende Sache, ein sehr schön restaurierte Anlage und am Elbe Radwanderweg gelegen, auch einen Abstecher wert.
Eine großzügige Parkfläche gibt auch dem Autofahrer / Wohnmobilfahrern Abstellfläche und ein nettes Restaurant lädt zur Stärkung ein.
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grubmard

, 03.07.2020 golocal

„Saisonal unterschiedliche Öffnungszeiten beachten!
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Das Kloster Jerichow mit den markanten Doppeltürmen seiner Klosterkirche ist von weitem im flachen östlichen Elbe-Vorland zu sehen.
Das Kloster befindet sich in der kleinen Stadt Jerichow (Sachsen-Anhalt / 75 km westlich von Berlin / 45 km nordöstlich von Magdeburg).
Vor dem Kloster gibt es einen kostenlosen Besucherparkplatz, Gastronomie und in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude das Besucherzentrum/Tourismus-Information.
Der Zugang zum Kloster, das heute museal genutzt wird, ist kostenpflichtig (6 EURuro, Ermäßigungen möglich, Foto-/Videoerlaubnis und Audio-Guide kosten extra).

Die Klosterkirche wird vom Museum und von der evangelischen Kirchengemeinde gemeinsam genutzt und ist, außerhalb von Veranstaltungen und Gottesdiensten, im Rahmen des Klosterrundgangs zu besichtigen.

Gründet wurde das Kloster 1144 als Prämonstratenser-Chorherrenstift vom Propst des Bremer Domkapitels, Graf Hartwig v. Stade (auch Hartwig I. v. Bremen / 1118-1168 / seit 1148 Erzbischof von Bremen) in der Nähe des Marktplatzes von Jerichow. Erster Propst wurde 1145 Baldram (von 1180-1190 Bischof v. Brandenburg).
Unter dessen Nachfolger Propst Dietrich wurde 1148 das Stift an den heutigen Standort verlegt. Ein Jahr später begann man mit dem Bau der Stiftskirche (heute Klosterkirche) St. Marien und St. Nikolai, die zu den ältesten Backsteinbauten Norddeutschlands gehört.

Die zunächst noch turmlose Kirche und der Ostflügel wurden bis 1172 unter Propst Isfried v. Ratzeburg (vermutlich vor 1130-1204 / von 1159-1179 Propst von Jerichow) errichtet.
Sein Nachfolger Propst Salomon ließ von 1180 bis 1200 eine Krypta einbauen und die Kirche um die Nebenschiffe erweitern. Für das Stift wurden das Winterrefektorium (Speisesaal) und das Amtshaus erbaut.

Unter Propst Andreas erfolgte von 1220 bis 1230 der Bau von Sommerrefektorium und Kreuzgang. Weitestgehend abgeschlossen wurden die Arbeiten an den Stiftsgebäuden um 1250 unter Propst Alexander.
Was fehlte waren die markanten und weithin sichtbaren Doppeltürme der Stiftskirche. Sie wurden während der Amtszeit von Propstes Johannes von 1256 bis 1262 erbaut.

In den folgenden knapp 300 Jahren entwickelte sich das Prämonstratenser-Chorherrenstift zu einem mächtigen, einflussreichen und wohlhabenden Kloster.
Durch die Machtkämpfe der Territorialfürsten um das Jerichower Land setzte im 15. Jahrhundert der wirtschaftliche Niedergang des Chorherrenstifts ein.

Das finale Ende kam mit der Reformation. Während der Vakanz nach Propst Jakob Moeß (bis 1547) wurde das Kloster 1552 aufgehoben und die Prämonstratenser-Chorherren mussten Jerichow verlassen. Die Stiftskirche wurde als protestantische Kirche weiter genutzt, während Kurfürst Joachim II. Hector v. Brandenburg (15201-1571 / reg. ab 1535) die Klostergebäude als kurfürstliche Domäne nutzten ließ.

Im 30jährigen Krieg (1618-1648) kam es zu einer Wiederbelebung des Klosters. Die Prämonstratenser-Chorherren unter Propst Zacharias Bandhauer (1585-1657) kehrten 1628 während der Besetzung der Region durch kaiserliche Truppen nach Jerichow zurück. 1631 wurden Stadt und Kloster geplündert.
Zusammen mit den Kaiserlichen wurden 1632 auch die Chorherren, nun endgültig, von den Schweden aus Jerichow vertrieben.

1680 wurde das Kloster unter Kurfürst Friedrich Wilhelm v. Brandenburg (genannt „Der Große Kurfürst“ / 1620-1688 / reg. ab 1640) zur kurbrandenburgischen Staatsdomäne (ab 1701 preußische Staatsdomäne).
1684 ließ der Kurfürst die baufällig gewordene Kirche und den Kreuzgang instand setzen. Weitere Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten fanden im 18. und Mitte des 19. Jahrhunderts statt.
Ab 1870 wurde die Kirche erneut umfangreich restauriert und Stiftsgebäude als Brauerei, Sprit- und Brandweinbrennerei genutzt.

Bei den Kämpfen zwischen deutschen und US-amerikanischen Truppen 1945 am Ende des 2. Weltkriegs wurde die Westfassade der Kirche durch US-amerikanischen Artilleriebeschuss beschädigt. Weitere schwere Schäden richtete ein Großbrand im Jahr 1946 an.

Nach der deutschen Kapitulation gehörte Jerichow zur Sowjetischen Besatzungszone. Deren Behörden wandelten die preußische Staatsdomäne in Volkseigentum um. Die DDR führte ab1955 umfangreiche Instandsetzungs-, Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten an der Klosteranlage durch. Die Wirtschaftsgebäude der Domäne wurden von der örtlichen LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) genutzt. Der Westflügel der Klausur wurde für Wohnungen und als Agrarlehrlingswohnheim genutzt.

1977 eröffnete das Klostermuseum im Ostflügel. Von 1985 bis 1986 wurde das Sommerrefktorium restauriert. Für weitere Arbeiten an den immer mehr geschädigten Klostergebäuden fehlten der DDR allerdings die finanziellen und materiellen Mittel. Schließlich musste 1998 die Klosteranlage baupolizeilich gesperrt werden. Zwar konnte durch dann durchgeführten Arbeiten die Sperrung 1999 wieder aufgehoben werden, aber die Restaurietungsarbeiten sollten sich über mehrere Jahre hinziehen.

Seit 2004 ist das ehemalige Kloster eine Stiftung des Landes Sachsen-Anhalt, der evangelischen Kirche, des Landkreises und der Stadt Jerichow. Die Wirtschaftsgebäude werden heute z.T. gewerblich, das Kloster mit Klosterkirche museal, kulturell und geistlich genutzt. Im Sommerrefektorium werden Trauungen durchgeführt.

Kloster, Klostermuseum und Backsteinmuseum können ungeführt mit einer für alle 3 Häuser gültigen Eintrittskarte besichtigt werden.
Das von einer Mauer umschlossene Umfeld des Klosters ist im Süden und Westen parkartig mit Gärten und Spielplatz gestaltet. Auch das Klostergarten-Café findet man hier.
Wer mal müssen muss: In der ehemaligen Brauerei bietet sich dazu Gelegenheit.
Der Domänenhof im Norden mit den heute teils genutzten, teils etwas marode wirkenden Scheunen machte dagegen keinen einladenden Eindruck.

Über den Ein-/Ausgang in der Klasur zwischen Kapitelsaal und Parlatorium gelangt man zum Klosterhof und Kreuzgang. Im Hof gibt es den Klosterbrunnen sowie das Isfried v. Ratzeburg-Denkmal für jenen Propst, der im 12. Jahrhundert maßgeblich am Aufbau des Klosters verantwortlich war.
Ob man den Rundgang im oder gegen den Uhrzeigersinn macht, bleibt jedem selbst überlassen.
Die Räume gehen alle vom Kreuzgang ab. Jeder Raum ist benannt und manche Bezeichnungen erinnern an den Roman „Der Name der Rose“:
Parlatorium (Sprechsaal), Sommer- und Winterrefektorium (Speisesäle), Kapitelsaal (Versammlungssaal) …
Einige Räume tragen auch ganz profane Bezeichnungen: Bibliothek, Brüdersaal (Arbeits-, Lehr-, Studiersaal), Archiv, Alte Sakristei, Vorratsgrube (zur Lagerung von Lebensmitteln) …

In einigen Räumen befinden sich Ausstellungen, andere wirken nur durch ihre spätromanische Schlichtheit. Einziger Raumschmuck sind nur die Säulenkapitelle und Kreuzgewölbe. Vom Kreuzgang aus kann man einen Blick auf die Heißluftheizung nach antikem Vorbild für das im Obergeschoss befindliche Calefactorium (Wärmestube) werfen. Es war in der Regel der einzige beheizbare Raum eines mittelalterlichen Klosters. Das Leben in den ansonsten eiskalten Mauern muss im Winter unerträglich und für den modernen Menschen kaum vorstellbar gewesen sein.

Vom Kreuzgang gelangt man durch das Chorherrenportal mit der bildlichen Darstellung der Fabel der Gänsepredigt (ein verkleideter Fuchs predigt 2 Gänsen = Warnung vor falschen Priestern) in die Klosterkirche.
Die dreischiffige Kirche gliedert sich grob in 3 Teile:
der Hohe Chor, der den Chorherren vorbehalten war,
das Langhaus für Volk und Laien
und die Krypta unter dem Hohen Chor.
Der Altartisch befindet sich nicht mehr im Hohen Chor sondern vor dem Aufgang zu diesem im Langhaus.
In der Kirche finden sich einige wenige Reste einstiger farbiger Ausmalungen. Sonstigen Raumschmuck gibt es mit Ausnahme von Säulen und Säulenkapitellen sowie des Taufbeckens und des Osterleuchters nicht.
Wie in frühmittelalterlichen Kirchen üblich, fehlt das Kirchengestühl, aber für Veranstaltungen in der Gegenwart wurden Stühle aufgestellt.

Fazit: schöne erhaltene mittelalterliche Klosteranlage. Da bei meinem Aufenthalt nicht sehr viele Besucher da waren, konnte man sich ein wenig von der klösterlichen Ruhe vergangener Jahrhunderte einfangen lassen.
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