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Schloss Mickeln Tagungsstätte

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Eintrag gefunden unter: Pensionen Düsseldorf
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Bewertungen

golocal-Gesamtbewertung: ****

2 Bewertungen

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Andrea Susanne

, 04.02.2017

„traumlocation für hochzeiten

Unzumutbarer Beitrag?
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Kulturbeauftragte

, 04.02.2017

„Update Februar 17

Bezüglich meiner Einschätzung hat sich nichts geändert, doch eins möchte ich ri chtig stellen: das Schloss steht ausschließlich den Tagungsgästen der Uniklinik, sowie für Vorträge etc. zu verfügung. Laut der Seite: http://www.uni-duesseldorf.de/home/universitaet/strukturen/tagungs-und-gaestehaeuser/gaestehaeuser/schloss-mickeln/schloss-mickeln/anmeldeformulare-und-grundrisse.html kann man als PRIVATPERSON es nicht! Höchstens in der Remise!

Was ich bisher nicht erwähnt habe, dass es ein wenig versteckt liegt unweit des Naturschutzgebiets Himmelgeister Rheinbogen. (S. ggf. unter: https://www.duesseldorf-tourismus.de/wanderer/naturschutzgebiet-himmelgeister-rheinbogen/). Durch seine Lage bedingt, kennen es vor allem Wanderer und Frischluftfans ;-)

Zu erreichen ist das Schloss entweder ab Bilk S / Unigelände oder Düsseldorf Holthausen mit Bus 835 bis "Alt Himmelgeist". Die Anreise ab diesen HS dauert ca. 20 / 10 Min. Parkplätze sind kaum vorhanden, falls es mit dem Auto angesteuert werden sollte.
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Ursprüngliche Bewertung

Heute Morgen war ich schon sehr früh unterwegs mit festen Vorsatz Fotos zu machen für Beiträge, die noch damit "geschmückt" werden sollten, sowie auch hier, weil keiner dazu bis jetzt gekommen ist... Da es mir schon früher die gesamte Anlage zugesagt hatte, beschloss ich heute einen kleinen Spaziergang dort zu unternehmen, bei dem ich so einiges sprichwörtlich "Vor die Linse" bekommen habe.

Wenn man schon den Hinweisschildern folgt, auf denen es Schloss Mickeln steht, stellt man sich unweigerlich schon etwas imposantes vor, doch es ist eher eine Art Villa als ein Palast!

Zu dem gelangt man durch eine Allee, die mit grob behauenen Steinen versehen ist, doch der alte Baumbestand macht einen großen Eindruck auf den Betrachter. Zu diesen zählen: Blutbuchen, Libanonzedern, Kastanien und Platanen, deren alter ist beachtlich, denn sie wurden hier im Jahre 1843 gepflanzt und somit zählen sie zum Naturdenkmal der Stadt.

Doch der so nostalgische Eindruck wird einem getrübt, denn bei den alten, früher sicherlich mit Gas betriebenen Leuchten wurden ordinäre Sparglühbirnen eingesetzt! Das war der Grund für den Punkteabzug! Doch das Schloss ist hier die Attraktion, über die ich eigentlich schreiben möchte.

Meine Assoziation hatte mich gar nicht getäuscht, denn der Architekt Johann Anton Niehaus ließ sich beim Bau von einer bestimmten italienischen Villa inspirieren und zwar
der in Genua stehenden Villa Grimaldi "la Fortezza". Diese entstand in den Jahren 1560-70. In der Mitte des 19. Jahrhunderts prägte der Klassizismus mit seinen Vorbildern aus Italien den Geschmack nicht nur bei der Architektur. Wie bei dem Original ist auch hier der Grundriss ein Rechteck.

Die zu der Allee zugewandte Nordfassade ist zugleich der Eingangsbereich dorthin gelangt man durch eine Freitreppe, die an beiden Seiten von Löwen flankiert wird. Diese wurden von dem Bildhauer Ney (Vorname wird nicht erwähnt) angefertigt.

Wegen der Symmetrie wurden je drei Fenster über dem Eingangsbereich errichtet, das gleiche gilt für die Anzahl der Türen. In der Mitte gibt es zudem auch noch Balkone an dem in der 2. Etage kann man das Wappen des Herzogs Prosper Ludwig von Arenberg (drei goldene Mistelblüten) bewundern. Das ganze Haus und der Park wurde in seinem Auftrag in den Jahren 1847-49 errichtet.
Wie es so häufig bei Adeligen vorkommt, wurde es von der Familie nicht bewohnt, sie diente als herzogliche Domänenverwaltung und somit als Wohnung des Rentmeisters.

Für den Garten ist von dem Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe gestaltet worden. Dieser ist für zahlreiche weitere Gartenanlagen der Stadt verantwortlich, unter anderem das von mir bereits beschriebene von Schloss Kalkum. Der Zeit entsprechend im Englischen Landschaftsgarten Stil. Deren Größe ist beachtlich, denn es umfasst rund 7 Hektar!

Seit 2000 wird das Schloss als Tagungs- und Gästehaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf genutzt.
Das Gesamtbild ist wirklich beeindruckend, aus dem bereits genanntem Grund ziehe ich 1 Stern ab, doch meine volle Empfehlung hat es!
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