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Kunstakademie Düsseldorf

Eintrag gefunden unter: Hochschulen Düsseldorf
Eiskellerstr. 1
40213 Düsseldorf, Altstadt
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Kulturbeauftragte

, 04.12.2017 golocal

„Düsseldorf hat eine lange Tradition, was seine Rolle in der bildenden Kunst anbetrifft bereits schon inne. Wie an einigen Stellen bereits geschrieben, wie erst vor wenigen Tagen über Andreas Achenbach, kann man deren Vorläufer die "Düsseldorfer Malerschule" ab dem 19. Jahrhundert als Wegweisend bezeichnen. Die Mehrzahl der Namen der einstigen Studenten, egal ob dort oder in diesem Komplex, bleiben wenigen Kennern vorbehalten, doch man ist um so stolzer auf jene, die man in jedem einschlägigem Nachschlagewerk finden kann!

Kunst und was man persönlich darunter versteht, kann sehr unterschiedlich ausfallen, weil die Geschmäcker es ebenfalls sind. In den über 200 Jahren sind verschiedene Strömungen gekommen und wurden von neuen abgelöst. Im Gedächtnis bleiben aber, wie es meistens der Fall ist jene, die medienwirksam in Szene gesetzt werden, wie es vor Jahrzehnten bei einem der schillerndsten Persönlichkeiten überhaupt: dem Professor Josef Beuys.

Seine "Happenings" sind schon als legendär zu bezeichnen, auch wenn es für meinen Geschmack die scheinbar "biederen" Vorgänger, die das nahe Kunstmuseum bereichern, wesentlich lieber sind. Wenn ich ehrlich sein soll, könnte es mir ebenfalls passieren, dass ich aus "versehen" eine der Installationen, als bloßen "Dreck" angesehen hätte und es ebenfalls mit kräftigem wischen "beseitigt" hätte! Das ist nur ein Gedankenspiel, der mir recht häufig in den Sinn kommt, wenn ich eine seiner Werke sehe, bzw. wenn ich überhaupt daran denke.

Wie soll ich mir der ganzen Thematik nähern, wenn es allerorten nur von einer "Institution" die Rede ist! Irgendwie erscheint mir die Gegenwart schon sinnvoll, weil es auch mehrmals auch der Grund gewesen ist, warum ich gezielt angestrebt habe. Das hat eine ganz besondere Bewandtnis: hinter dem so trutzig aussehendem Gebäude aus alter Zeit sind weiterhin junge Talente zu finden, die verschiedene Disziplinen der Kunst studieren. Um sich dem interessierten und bei gefallen auch zahlungswilligem Publikum vorzustellen, werden die Abschlussarbeiten des jeweiligen Semesters gezeigt. In der Regel (das musste ich selbst nachlesen) erfolgt es im Februar. Es ist schon erwünscht, dass man sich dabei über die Hintergründe informiert und den "Kern" auf diese Art und Weise für sich selbst aber auch aus der Sicht des Schaffenden erfasst.

Für mich gestaltete es sich, da ich eher aus Neugierde dort gekommen war, weil ausgesuchte "Projekte" darunter in den lokalen Medien gezeigt worden sind, irgendwie "Eindruck" auf mich gemacht hatten. Für gewöhnlich bin ich eher für die "alten Schinken" zu begeistern, die wenige hundert Meter weiter hängen, doch man soll auch ab und zu über den sprichwörtlichen eigenen "Tellerrand" schauen! Dem ganzen ging eine angeregte Unterhaltung mit einem Freund, der mir vorwarf, dass ich "nicht aufgeschlossen genug" wäre, um mich auf Neues einzulassen! Was hatte ich zu "verlieren", wenn er hinterher zufügte: "versuche es wenigstens", du (mehr als ein Jahrzehnt vor GL & CO) als "Kulturbeauftragte" (gewissermaßen zieht es sich wie ein roter Faden durch mein bisheriges Leben...), "lass es zu, dir auch das anzuschauen, was gar nicht oder weniger deinem Geschmack entspricht!"

Jetzt im Nachhinein erscheint mir die Reaktion gar nicht so unlogisch, als der Freund dies erwähnt hatte! Es war einer jener Abende, die aus mehreren Gründen im Gedächtnis bleiben: eine gemischte Gruppe unterwegs durch die zahlreichen Museen / Sammlungen der Stadt anlässlich der alljährlich wiederkehrenden "Nacht der Museen", an der wir just teilgenommen haben. Mehrheitlich demokratisch wurde dann entschieden, wo es weiter ging, auch wenn es meistens nicht meinem persönlichem Geschmack entsprochen hatte. Für mich, auch wenn ich die meisten dieser Sammlungen kannte, war es das erste mal überhaupt, dass ich dran teilnahm. Es ist ein ständiges kommen und gehen, wenn ich es vor meinem geistigem Auge Revue passieren lasse.

Von alleine würde ich mich (eher ungern - das auch noch bis heute) so ausgiebig befassen, wie es an den Frühlingsabend der Fall gewesen war. Es gab hier und da Ausnahmen wie z.B. bei den Werken der "klassischen Moderne" und zum Teil darüber hinaus, wenn es mir (was selten passiert) gefällt wie z.B. einige Werke aus der Reihe "Picasso - malen gegen die Zeit", die ich einige Jahre später in einem der Museen gesehen habe.

Jedenfalls, konnte ich mit rostigen, verbogenen Nägeln des Absolventen dieser Akademie - Günther Uecker nichts anfangen! Hab sogar es als "überbewertet" angesehen, weil die (extrem hohen) Preise dort zu sehen waren, die meiner Meinung nach, "astronomisch" erschienen sind! Das sollte KUNST sein :-/ - nicht wirklich, sodass ich (kaum das der Abend angefangen hatte) am liebsten alleine weiter gezogen wäre! Wie sagt man aber so schön: "Mitgenhagen-Mitgefangen"! Immerhin ist es eine lustige Erkundungstour geworden, bei der wir nicht immer der gleichen Meinung gewesen sind. Hinterher betrachtet man eh etwas anders, als es zuvor einem erschienen ist. Zum Glück, so stellte sich heraus, dass ich mit meiner Einschätzung bezüglich der Werke nicht alleine gewesen war. Das ist aber eine andere Geschichte!

Laut Definition ist Kunst: ein schöpferischer Akt, bei dem Werke aus verschiedenen Materialien und Formen entstehen, bei der man eine gewisse Begabung besitzen soll, die einen dazu befähigt: Zwischen Theorie und Praxis ist es ein langer Weg, der bei vielen namhaften (zuerst) Männern in der Akademie begonnen hatte. Bereits nach knapp 100 Jahren (1819-1918) wurden 4.000 Künstler gezählt, die hier das "Handwerk" erlernt haben. Der Ruf war so exzellent, sodass sich auch studierende aus dem Ausland, ja sogar USA den weiten Weg genommen haben, um selbst, wie einige Vorgänger zuvor erfolgreich tätig zu sein und sich dadurch einen eigenen Namen machen zu können! Das ist, wie man es sich denken kann, nicht allen gelungen. Nur ein Bruchteil von ihnen besitzt weiterhin eine gewisse "Anziehungskraft", der man sich nicht entziehen kann.

Meistens ging diese von den Professoren aus, die in Denkmälern und Straßen der Stadt weiterhin präsent sind, auch wenn man die Geschichten, die dahinter stecken, gar nicht mehr mit ihnen in Verbindung bringt! Das wurde mir mehrmals bewußt, als ein Lokalsender die Passenten nach einem von ihnen befragt hatte. Das wußte, wie erwähnt kaum einer, was eigentlich schade ist! Übrigens: einer davon wird Thema eines der nächsten Beiträge sein, mehr wird aber nicht verraten...

Was als eine preußische "Bildungsanstalt" begonnen hatte, die die unterschiedlichen Traditionen der Kunst in Preußen und vor allem hier in Rheinland zu einem gemeinsamen "Verständnis" werden zu lassen. Wie vor wenigen Jahrzehnten mit den beiden Staaten auch, sollte zusammenwachsen, was politisch gesehen, zusammengehört hatte. Das Verbindende dabei war eine gemeinsame "Bildsprache" nur der Beginn dessen, was am Ende des 19. Jahrhunderts ein Kaiserreich werden sollte. So gesehen ein Reigen, der neue Impulse mit sich brachte, die sich ebenfalls gegenseitig beeinflusst haben. Neue Zeiten, auch wenn die "Beziehung" Anfangs auf wenig "Gegenliebe" hoffen konnte.

Zu den "Botschaftern", die bei dem "Projekt" entsandt wurden, hören sich wie eine Zusammenstellung aus einem Nachschlagewerk mit namhaften Top-Künstlern des 19. Jahrhunderts: von Schadow, Weber, von Cornelius und deren Nachfolger wie z.b. Eduard Pistorius, Theodor Hildebrandt, Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer. Zu den späteren Professoren zählen unter anderem Andreas Achenbach, wie ich bereits schrieb, ging er hier als ein "Meisterschüler" hervor.

Von den 4000 Absolventen gibt es für mich einige Namen, deren Arbeiten ich persönlich kenne, nicht erst seit der entsprechenden Ausstellung im benachbarten Kunstmuseum: Arnold Böcklin, Carl Ludwig Fahrbach, Anselm Feuerbach, Hugo Mühlig, Johann Peter Hasenclever und eine der wenigen Frauen Emilie Preyer und ihren wesentlich älteren Ehemann Johann Wilhelm. Wer eine bessere Übersicht haben möchte, den weise ich einen Blick bei den "üblichen Verdächtigen" zu werfen, denn es gibt andere Punkte, die mir wichtiger erscheinen, als diese!

Es war weder Platznot, noch Geltungsdrang gewesen, der dazu geführt hatte, dass eine repräsentative Akademie 1872 gebaut werden musste: das war notwendig, weil der in langer Kontinuität stehende Vorgänger, der auf den mehrmals erwähnten Kurfürst >>Jan Wellem>> zurück ging. Es sollte der Beginn eines Kulturzentrums europäischen Rangs am Ende des 17. Jahrhunderts werden, doch bekanntermaßen ging die "Erbmasse" an die Wittelsbacher über und nur ein ferner Klag der hohen Qualität blieb übrig. Fortan sollte es zwar weiterhin bestand haben, doch erst ca. 120 Jahre später zu dem werden, was zum Anziehungspunkt vieler Künstlergenerationen werden sollte.

Feuer ist ein Segen und Fluch zugleich: einmal entfacht, kann es zum einen Licht und Wärme spenden, als auch ganze Städte in Schutt und Asche legen, wie es im letzten drittel des 19. Jahrhunderts der Fall gewesen ist! Es erinnert schon an die "glorreiche" Zeit der Renaissance mit ihrem streng geometrischen Äußeren. Es sind die kleinen Erker, Balustraden, Säulen und die hohen Fenster, die für das nötige Licht in den Ateliers sorgten. Mich hat aber etwas anderes auf Anhieb begeistert: die Mosaiken auf der Norseite des Gebäudes, die auf die "Künstlerkollegen" der besagten Zeit verweisen. Inzwischen aber ist der Bär nur noch ein "Relikt", der vielen heute etliche Fragezeichen im Gesicht sichtbar werden läßt.

Wenn man davor steht, ist die Monumentalität, die einem bewußt wird, denn erst Jahrzehnte später sollte etwas in der Größe errichtet werden sollen: fast 160 Meter ist es lang und 3 Stockwerke hoch! Tja, drinnen geht es recht nüchtern zu und das ist auch der Grund für die Abwertung. Es erinnert viel mehr an eine der Zwecksbauten der Nachkriegsjahre, wie es sie zu tausenden im ganzen Land gibt. Der äußere Backsteinbau ist schon was besonders aus meiner Sicht!

Es ist eine der wenigen Stellen in der Altstadt, wo man am wahrscheinlichsten einen Parkplatz bekommt, denn direkt auf der anderen Straßenseite habe ich regelmäßig Reisebusse entdeckt, die dort abgestellt worden sind. Für ein PKW sollte sich dementsprechend auch ein Stück finden. Wer mit den Öffis es erreichen möchte, liegt die U "Tonhalle" ab HBF / Heinrich-Heine-Allee ist sie mit den Linien 74, 75 und 77 Richtung Lörick / Meerbusch, bzw. Neuss erreichbar. Das Gebäude liegt von dort zu rechter Hand und kann sogar vom Bahnsteig aus (erste nach dem Tunnel von den besagten) sehen.

Es ist erneut sehr lang geworden, doch bei einer "Institution", wie die heutige Kunstakademie und ihr Vorgänger es sind / war kam keine andere Darstellung für mich in Frage! Wer sich mehr für die Architektur interessieren sollte, kann ich diese Adresse empfahlen: http://www.baukunst-nrw.de/objekte/Kunstakademie-Duesseldorf--1302.htm. Auch, wenn meine Fotos ein Weilchen hier "geschlummert" haben, möchte ich darauf ebenfalls verweisen, weil sie einen Überblick liefern, wie sich das ganze darstellt. Soweit mir bekannt ist, ist es eine der wenigen Gebäude der Zeit des Historismus, das bis heute in der Stadt bestand hat und das ist an sich ein Grund sich das anzuschauen, was ich zum Schluss empfehlen möchte. Eure Kulturbeauftragte
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