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Museum Berlin-Karlshorst

Eintrag gefunden unter: Museen Berlin
Zwieseler Str. 4
10318 Berlin, Karlshorst
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Hans D.jVLN

, 18.05.2018 golocal

„sehr sehenswert immer wieder eine Bereicherung

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Kritiker2017

, 10.05.2017 golocal

„Kritisch zu sehen
Das Museum besuchten wir am 8. Mai 2017. An diesem Tage lohnt sich ein Besuch durchaus, da ein umfassender Überblick über die Einschätzung des Statusses gelingt. Die Einen fassen ihn als Tag der Kapitulation – die Anderen als Tag der Befreiung auf. So prallen eben die verschiedenen Politrichtungen aufeinander.
Ein Museumrundgang ist zu empfehlen, da die Konzeption sehr umfangreich die Geschehnisse rund um den 2. Weltkrieg darstellt und man sehr viel Zeit für den Rundgang einplanen muss. Zu verarbeiten oder zu verifizieren sind die zahlreichen Exponate in Gänze sowieso nicht. Das Spektrum ist aber sehr weit gefächert und konzeptionell sehr gut gestaltet.

Negativ aufgefallen ist jedoch der durch eine Dame geführte Ausstellungsrundgang. Hier muss man die Frage nach ihrer Qualifikation und neutrale Vortragsweise – unabhängig von Religion und politischer Ausrichtung - stellen. Es kann nicht sein, dass beispielsweise ein Unterzeichner der Kapitulation vielleicht unterwürfig an der Hundeleine und auf allen Vieren zur Unterschriftsleitung kriechen muss.

Berichtet man als Vortragender über die Verbrechen eines Krieges, so können nicht einseitig Gräueltaten unerwähnt bleiben.

Hier fehlt innerhalb der Museumleitung noch die qualifizierte Auswahl der zur Neutralität verpflichteten Mitarbeiter. Ein unvollständiges Bild Deutschlands schadet dem Ansehen in der Welt.
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grubmard

, 15.03.2015 golocal

„Update 05.2022
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wurde das Museum umbenannt: von „Deutsch-russisches Museum Berlin-Karlshorst“ in „Museum Berlin-Karlshorst“.
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Man sieht dem eher unscheinbaren Gebäude im neureichsdeutschen Speer’schen Baustil seine weltgeschichtliche Bedeutung nicht an. Aber im einstigen Offiziersheim/Offizierscasino der 1936 erbauten Heerespionierschule Berlin-Karlshorst endete am 8.5.1945 der 2. Weltkrieg in Europa.

Während durch Bombenangriffe und die Schlacht um Berlin die Stadt von einem Ende zum anderen in Trümmer gelegt worden war, blieben die strategisch wichtigen Kasernenbauten weitgehend unversehrt und so nutzte die Rote Armee das Casinogebäude zum finalen Akt des 2. Weltkrieges in Europa.

Die Fakten sind bekannt: Anfang Mai 1945 war das Großdeutsche Reich militärisch und politisch de facto zusammengebrochen. Hitler als Führer und Reichskanzler war tot, genauso wie sein Palatin Goebbels. Hitler hatte in seinem politischen Testament Großadmiral Karl Dönitz (1891-1980) zu seinem Nachfolger bestimmt. Der residierte nun bis zu seiner Verhaftung durch die Alliierten mit seinem Regierungschef Graf Schwerin v. Krosigk (1887-1977) in Flensburg. Viel zu regieren gabs nicht mehr. So blieb der Geschäftsführenden Reichsregierung und dem Oberkommando der Wehrmacht nur noch, der bedingungslosen Kapitulation aller deutschen Streitkräfte zu Lande, zur See und in der Luft zu zustimmen.

Viele sprechen in dem Zusammenhang von der Kapitulation des Deutschen Reiches, was so nicht korrekt ist, wurde doch nur die Kapitulation der deutschen Streitkräfte durch deutsche Militärs, nicht durch Regierungsvertreter vollzogen. Offiziell existierte das Deutsche Reich als Völkerrechtssubjekt weiter und wurde durch den Alliierten Kontrollrat vertreten. Erst mit der Gründung von BRD und DDR im Jahr 1949 gilt das Deutsche Reich als erloschen.

Am späten Abend des 8. Mai 1945 unterzeichneten Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel (1882-1946 hingerichtet) für Wehrmacht und Heer, Generaladmiral Hans-Georg v. Friedeburg (1895-1945 Selbstmord) für die Kriegsmarine und Generaloberst der Flieger Hans-Jürgen Stumpff (1889-1968) für die Luftwaffe vor dem Marschall der Sowjetunion Georgi Shukow (1896-1974) und dem Kommandeur der alliierten Expeditionsstreitkräfte, dem britischen Air-Force-General Arthur Tedder (1890-1967) die Kapitulationsurkunden. Auf alliierter Seite unterzeichneten als Zeugen der US-Air-Force-General Carl Spaatz (1891-1974) und der französische General Jean de Lattre de Tassigny 1889-1952) die Urkunden.

Die einstige Heerespionierschule wurde nun als Garnison von der Roten Armee (Sperrgebiet Karlshorst-Nord) genutzt. Das Offizierscasino wurde bis 1949 Sitz des Chefs der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) und danach anderweitig genutzt.

Aus Anlaß des 50. Jahrestages der Oktoberrevolution richtete die Rote Armee im Casino das “Museum der bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschlands im Großen Vaterländischen Krieg” ein, von den (Ost-)Berlinern kurz „Kapitulationsmuseum“ genannt. Das Museum wurde Ziel von sozialistischen Arbeitskollektiven, Gruppen der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, der SED, der FDJ, der bewaffneten Organe der DDR und natürlich auch interessierten Einzelpersonen.

Nach dem Ende der UdSSR ging das Museum an die Westgruppe der russischen Streitkräfte über. Mit dem Abzug der russischen Truppen aus Berlin wurde das Museum zunächst geschlossen und 1995 durch den deutsch-russischen Verein Museum Berlin-Karlshorst e.V. unter dem Namen „Deutsch-russisches Museum Berlin-Karlshorst“ wieder eröffnet, wobei der Name etwas irreführend ist. „Deutsch-sowjetisches Museum“ wäre irgendwie korrekter. Die Kasernenbauten der Pionierschule wurden nach jahrelangem Leerstand übrigens zu Wohnungen umgebaut.

Vor dem Eingangsbereich wehen die Fahnen der Bundesrepublik, Weißrusslands, Russlands und der Ukraine trotz der gegenwärtig angespannten politischen Lage einträchtig nebeneinander. Links neben dem Casino befindet sich ein sowjetisches Denkmal: ein T34 auf einem Sockel und eine Wand mit der russischen Inschrift: „Die Heldentaten der sowjetischen Soldaten im Kampf gegen den Faschismus werden in den Herzen der heutigen und zukünftigen Generation lebendig sein.“

Im Park hinter dem Haus ist sowjetische Militärtechnik aus der Zeit des 2. Weltkrieges aufgestellt. Der Panzer T34 darf genauso wenig fehlen wie der Katjuscha oder Stalinorgel genannte Geschoßwerfer sowie weitere gepanzerte Fahrzeuge und Geschütze.

Der Rundgang im Haus beginnt im Servicebereich (Shop, Garderobe), wo es auch weiterführende Literatur und DVD’s zu kaufen gibt. Der Eintritt zum Museum ist kostenlos, Spenden werden aber gerne entgegengenommen. Auf Wunsch wird einem ein Ausstellungsplan ausgehändigt; ist auch von Nutzen, damit man nicht mal den falschen Weg beim Rundgang einschlägt. Mäntel, Jacken, Anoraks und Taschen sind im Museum nicht gestattet und können in verschließbaren Schränken deponiert werden (1-EURuro-Stücke oder Einkaufswagenchips bereithalten).

Herzstück ist der heute „Kapitualtionssaal“ genannte zweigeschossige große Saal des Casinos, in dem am 8.5.1945 die Kapitulation unterzeichnet wurde. Der eindrucksvolle Saal kann betreten werden. An einer Stirnwand sind auf Marmortafeln die sowjetischen Truppenteile verewigt, die an der Schlacht um Berlin teilgenommen hatten. Hier im Erdgeschoß befinden sich auch 2 weitere, unverändert erhaltene Räume des einstigen Kapitulationsmuseums: ein Raum mit einem großen (heroischen) Wandbild, daß den Sturm der Roten Armee auf den Berliner Reichstag darstellt sowie das Arbeitszimmer von Marschall Shukow und seinen Nachfolgern als Chefs der SMAD.

Die Ausstellung im Obergeschoß wurde mehrfach, zuletzt 2013 neu konzeptioniert und gestaltet. Nichts erinnert mehr an den einstigen, schwer erträglichen „Ruhm und Ehre“-Pathos der ehemaligen sowjetischen Ausstellung. Beleuchtet wird der 2. Weltkrieg von 1939 bis 1945 in Europa, natürlich mit dem Schwerpunkt des Krieges gegen die Sowjetunion. Neben Exponaten deutscher und sowjetischer Herkunft gibt es viel Text, Bilder, Videos und gesprochene Augenzeugenberichte. Neben offiziellem Bildmaterial stammen viele Fotos und Filmsequenzen von deutschen oder sowjetischen Privatpersonen. Manches gesehene oder gehörtes ist nur schwer zu ertragen.

Anhand von Befehlen und Zitaten der deutschen Führung, illustriert mit Foto- und Filmdokumenten, wird drastisch vor Augen geführt, mit welcher Menschenverachtung die deutsche politische und militärische Führung diesen in ihren Augen ideologischen Krieg gegen die angeblichen „bolschewistischen Untermenschen“ und das „Ostjudentum“ betrieb. Und ausgeführt nicht nur von SS, Einsatzgruppen, Polizeitruppen sondern auch von der Wehrmacht. Wie gesagt, teilweise schwere Kost!

Verschleppung zur Zwangsarbeit, die Kollaboration kriegsgefangener sowjetischer Soldaten und Offiziere (Armee Wlassow), die Belagerung von Leningrad, Partisanenkampf, die sowjetische und deutsche Kriegswirtschaft, deutsche und sowjetische Kriegsgefangene – all das und noch mehr sind Themen der Ausstellung.

Ausgenommen werden aber auch nicht Gräueltaten, die von sowjetischen Soldaten an deutschen Zivilisten beim Vormarsch auf dem Reichsgebiet begangen wurden.

Die Ausstellung endet mit der Schlacht um Berlin, der Kapitulation der Wehrmacht und der Zeit der SMAD. Im Kellergeschoß finden ua. Wechselausstellungen statt.

Das Museum ist bemüht, die Geschichte von beiden Konfliktparteien zu beleuchten. Mit Ausnahme des Panoramabildes kommt man auch ohne Pathos und Heldenverehrung aus. Eine gewisse Polemik und Propaganda ist einigen Ausstellungsstücken aus der damaligen Zeit von der einen wie der anderen Seite geschuldet.

Einige werden jetzt fragen, wie kann man dieses „Russenmuseum“ angesichts der heutigen Situation zwischen Russland, der Ukraine und den westlichen Ländern bewerten und dann auch noch positiv?
Ich kanns und ich mache es – die Kapitulation der Wehrmacht als Ergebnis des 2. Weltkrieges hat nichts mit der heutigen russischen Politik zu tun.

Im übrigen bitte ich darum, angesichts von über 20 Millionen sowjetischen Kriegstoten und 3,8 Millionen toten deutschen Soldaten allein an der Ostfront und in sowjetischer Gefangenschaft ideologische, polemische und demagogische Kommentare unter dieser Bewertung/Beschreibung zu unterlassen!
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redbeard

, 17.02.2008 golocal

„Im Gebäude des Museums Karlshorst wurde am 8. Mai 1945 mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht der 2. Weltkrieg beendet. Nach den deutsch-sowjetischen Vereinbarungen über den Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland haben beide Seiten sich geeinigt, in Zukunft gemeinsam an diesem Ort an das historische Ereignis zu erinnern, mit dem der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft beendet wurden. Die schmerzhafte Bedeutung dieses Krieges für beide Länder führte zu der bisher einmaligen Gründung eines deutsch-russischen Vereins als Träger des neuen Museums.

Die Ausstellungsstücke des ehemaligen Kapitulationsmuseum (1967 - 1994 am selben Ort) bilden die Basis für die neue Ausstellung, Museen beider Länder und Privatpersonen haben zahlreiches Material hinzufügt. Ergänzend zu der Präsentation historischer Originalstücke vermittelt eine Dokumentation mit Text- und Bildmaterial wesentliche Informationen. Dazu kommen filmische und akustische Dokumente.
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintrittspreise: Eintritt frei
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Informationen

Museum Berlin-Karlshorst

Museum Berlin-Karlshorst in Berlin-Karlshorst erreichen Sie unter der Telefonnummer 030 5 08 83 29. Während der Öffnungszeiten hilft man Ihnen dort gerne weiter. Sie möchten Museum Berlin-Karlshorst an Bekannte oder Freunde weiterempfehlen? Sie können die Kontaktdaten einfach per Mail oder SMS versenden und auch als VCF-Datei für Ihr eigenes digitales Adressbuch speichern. Für Ihren Besuch bei Museum Berlin-Karlshorst nutzen Sie am besten die kostenfreien Routen-Services für Berlin: Lassen Sie sich die Adresse von Museum Berlin-Karlshorst auf der Karte von Berlin unter "Kartenansicht" inklusive Routenplaner anzeigen oder suchen Sie mit der praktischen Funktion "Bahn/Bus" die beste öffentliche Verbindung zu Museum Berlin-Karlshorst in Berlin.

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