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BMB SpreeCafe GmbH

Eintrag gefunden unter: Cafés Berlin
Bodestr. 1
10178 Berlin, Mitte
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Bettina Sch.

, 14.09.2020 golocal

„Es ist ein sehr sehenswertes Gebäude in seiner Kombination aus alter u. neuer Architektur. Aber die Gestaltung der Ausstellung ist bis auf wenige Exponate (Nofrete, Goldener Hut und 1 Raum in der 3.Etage) so altbacken und langweilig, wie ich es in keinem neueren Museum bisher erlebt habe. 98% der ausgestellten Exponate liegen ohne weitere Erklärungen in ihren Vitrinen. Es gibt keine Einordnung in den jeweiligen historischen Alltag (z.B. eine Erklärung des Gebrauchs bestimmter Gegenstände). Erklärende visuelle Aufbereitung mittels moderner Videotechnik existiert nicht. Der ausgeliehene Audioguide funktionierte an der Hälfte der ausgewiesen Stationen nicht. Fazit: sicher aus Experten-Sicht eine beeindruckende Sammlung, für den normalen Museumsbesucher aber nicht selbsterklärend und damit auch nicht zu würdigen. Ich habe die Smithsonian Museen in Washington und das Historium in Brügge gesehen - das war ein Form der Darstellung, die informativ ist, bewegt und in Erinnerung bleibt. Das Neue Museum kann da nicht mithalten. Sicher kann man nicht alle der wirklich zahlreichen Exponate in der Form aufbereiten - aber manchmal ist weniger auch mehr und man hat es noch nicht mal versucht. Beim aktuellen Konzept muß ich leider sagen: setzen, 6.mehr weniger

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****

Papierchaosfee

, 24.06.2018 golocal

„Als Inhaberin einer Jahreskarte für die staatlichen Museen mußte ich nicht an der Kasse anstehen, um ein Ticket zu erwerben (die Schlange war wirklich sehr lang).

Was mich allerdings gestört hat, waren VIER-malige Hinweise vom Personal, daß ich Jacke und Tasche an der Garderobe abgeben solle. Ich hatte die Jacke an, weil mir ein wenig kühl war aufgrund des Wetters und meine Tasche war kleiner als A4. Vielleicht sollten Hinweise darauf auf der Website auftauchen.

Das Museum an sich ist sehr interessant gestaltet, inhaltlich sehr übersichtlich und informativ. Beeindruckend auch immer wieder die Deckenmalereien, die Fußböden und Säulen. Trotz der riesigen Menschenmenge an der Kasse und im Museum hatte ich nicht das Gefühl, daß es überlaufen sei.

An einigen Stellen durfte man nicht fotografieren, was ich aber nicht als schlimm empfand, denn die schönsten Ausstellungsstücke kann man als Postkarte erwerben.

Das kleine Cafe bot zwar nicht sehr viele freie Plätze, dafür aber eine kleine, aber feine Speisekarte. Ich entschied mich für einen Kartoffelsalat mit Fleischbällchen. Sehr lecker und ausreichend - der Preis absolut ok. Und der Cappuccino war einer der cremigsten, die ich bislang genießen durfte. Das Personal war schnell und wirkte trotz Andrangs nicht genervt und freundlich.

Alles in allem wieder einen Besuch wert, auch wenn ich dann einen dickeren Pullover und keine Handtasche mehr mitnehmen werde.
mehr weniger

9Unzumuj3r8t6barer au4dBet0itrag?
*****

Ein golocal Nutzer

, 16.05.2018 golocal

„Echt hast sehr viel interessante Geschichte

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****

grubmard

, 26.05.2015 golocal

„Da wollte mein Besuch aus Westdeutschland Anfang April mal hauptstädtisches Museumflair erleben. Soweit der Plan. Die Realität wich „etwas“ vom Plan ab. Am Hof zwischen Alten Nationalgalerie, Neuem Museum und Pergamonmuseum angekommen, fiel uns sofort die lange Schlange auf, die irgendwo in den Gewölben des Pergamonmuseum ihren Anfang zu nehmen schien. Die Wartezeit lag vermutlich in einem Bereich, der mit einer Stunde wohl nicht zu hoch gegriffen war.

Was nun? Unser Blick fiel auf den Eingang des Neuen Museums, auch ein museales Highlight und da dort nur wenige Leute standen, entschlossen wir uns: Nofretete statt Pergamonaltar. Unsere Freude endete am Securitypersonal an der Tür, denn die kurze Schlange entpuppte sich Stau bei der Kontrolle der Eintrittskarten. Und die gab es, Haupt- und Weltstadtwürdig, an einem Kassencontainer im Hof. Leider fehlten auf dem Weg zum Museum Hinweise auf den Kassencontainer, oder die Schilder waren so klein und/oder so versteckt, daß wir sie nicht gesehen hatten. Und welch ein brillanter Schachzug des Museums, den Kassenbereich outzusourcen. Keine Warteschlange mehr AUS dem Museum heraus (macht ja keinen guten Eindruck), sondern etwas abseits VORM Museum.

Im Vergleich zur Pergamonschlange war die am Kassencontainer vergleichsweise kurz. Konnte also theoretisch nicht allzu lange dauern. Aber grau ist alle Theorie. Da bloß ein Schalter besetzt war und dieser von einem Besucher blockiert wurde, der für sich und seinen Begleiter einen Mengenrabatt raushandeln wollte, zogen sich Eintrittskartenverkauf und Wartezeit gummiseilartig in die Länge. Erst als ein zweiter Schalter öffnete, ging alles ziemlich schnell.

Die Geschichte des 1843 erbauten und ab 1850 schrittweise eröffneten Hauses ist hier in vorangegangenen Bewertungen schon ausführlich geschrieben worden. Das im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Museum konnte von der DDR in den 40 Jahren ihrer Existenz nicht wieder aufgebaut, sondern nur notdürftig gesichert werden. Planungen zum originalgetreuen Wiederaufbau des Museum begannen in der DDR 1986, wurden aber wegen der Wende so nicht weiter verfolgt. Der Wiederaufbau blieb dem wiedereinigten Deutschland vorbehalten.

Eigentlich bin ich kein Fan von neuer Architektur in alten Häusern. Ich bin da eher der Anhänger originaler Wiederherstellung. Aber ich muß neidlos anerkennen, daß im Neuen Museum die Symbiose von alt und neu, von restauriert und rekonstruiert, von gesichertem Altem und völlig Neuem gut gelungen ist. Nur wenige Räume hat man im etwas kitschigen Stil von der Mitte des 19. Jahrhunderts wiederhergestellt. Erhaltene originale Reste der Wand- und Deckenfresken in den anderen Sälen wurden gesichert und vermitteln einen Eindruck einstiger, heute nicht mehr zeitgemäßer Pracht.

Anstelle des zerstörten Treppenhauses wurde eine neue, sich selbst tragende Konstruktion eingebaut, die einem Fremdkörper gleich keinen Kontakt zu den alten Mauern zu haben scheint. Hier bleiben die Ziegelwände so, wie sie Krieg und die Zeit des Verfalls in der DDR hinterlassen haben: Unverputzt. An den Säulen in den oberen Etagen kann man heute noch die schwarzen Brandspuren von den Bombentreffern des Luftangriffs vom 22./23.11.1943 sehen, bei dem Teile des Museums ausbrannten.

Im Januar 1945 kam es zu weiteren Bombentreffern bei Luftangriffen. Wähend der Schlacht um Berlin vom April 1945 fanden rund um die und in der Museumsruine heftige Kämpfe zwischen Wehrmacht sowie SS und sowjetischen Einheiten statt. Zum Ende der DDR war das Museum eine der letzten großen Weltkriegsruinen mit deutlichen Kampfspuren im Ost-Berliner Zentrum. Bei den Restaurierungsarbeiten nach 1990 an der Außenfassade und an den Säulen des Kolonadengangs, der ans Museum anschließt, hat man ganz bewußt darauf verzichtet, alle Kriegsspuren zu tilgen. So findet man auch heute noch Geschoßeinschläge unterschiedlichster Kaliber sowie Treffer von Granatsplittern an der Fassade und an den Säulen.

Die Antiken- und Altertumssammlung bedarf hier keines Hoheliedes. Die Sammlung ist einfach genial und phantastisch. Steht man hier vor den z.T. Jahrtausende alten Kunstwerken, wird die blinde Zerstörungswut des IS im Irak und in Syrien noch unverständlicher und macht noch wütender!

Die Räume sind mit Ausstellungsstücken nicht überfrachtet und der Besucher wird von endlosen erläuternden Texten zu jedem Exponat nicht erschlagen. Wer mehr Information will, kann sich einen Audio-Guide ausleihen. Weiterhin gibt es in jedem Saal weiterführende, kostenpflichtige Infoblätter in mehreren Sprachen.

Zu den Höhepunkten gehört zweifellos, ohne auch nur Wert und Bedeutung irgendeines anderen Ausstellungsstücks zu schmälern, die Büste der Nofretete sowie der „Berliner Goldhut“ und der Xantener Knabe. Und somit ist auch ganz grob die Sammlung umrissen: Altes Ägypten, antikes Rom und Griechenland, germanische Altertümer. Die Papyrussammlung des Museum hat einen eigenen Saal.

In vielen Sälen darf man für den privaten Gebrauch fotografieren und filmen, in einigen (z.B. die Nofretete und im Papyrussaal) ist es verboten.

Fazit: Das Neue Museum ist mit seiner Sammlung zweifellos ein museales Hightlight Berlins. Über den nicht originalen Wiederaufbau kann man geteilter Meinung sein. Der Kassencontainer mit Anstehen draußen bei jedem Wind und Wetter ist einfach nur provinziell. Dafür auch einen Stern Abzug!

Verkehrsanbindung:
Bus-Linien: 100, 147, 200, M48, TXL
Straßenbahnlinien: 12, M1, M4, M5, M6
S-Bahn: S1, S2, S5, S7, S25, S75 (Bahnhöfe Hackescher Markt und Friedrichstraße)
Bahn: RB14, RB21, RB22, RE1
PKW (Parkraumbewirtschaftung)
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Unzumutbarefmmtrksc zfc7Beit5rag9sg?
***

Kulturbeauftragte

, 25.09.2013 golocal

„Bei Schneegestöber in der Eiseskälte, die während unseres Aufenthalten in Berlin geherrscht hatte, zu stehen ist sicherlich kein Vergnügen, da nimmt man auf die äußeren Einflüsse keine Rücksicht, vor allem wenn man die schönste Frau im alten Ägypten die Pharaonin Nofretete so zum greifen nah ist. Zum Glück ging es zügig vorwärts. Was mir hier gut gefallen hatte, dass die Einlasser darauf geachtet haben, dass eine gewisse Gesamtzahl an Gästen nicht überschritten wurde. Den Hinweis, dass es ein Zeitfenster zum Betreten gab, habe ich völlig verdrängt.

Doch erstmals die Rucksäcke und die dicken Winterjacken einschließen, denn hier ist es gut temperiert und man brauchte sich hier einfach nicht. Doch bevor es zu den Ausstellungsräumen ging, erstmals ab zum stillen Örtchen. Es liegt im Keller, ich habe keine Aufzüge entdeckt, kann sein, dass die für die Behinderten Ebenerdig zu suchen sind. Die, die ich besucht habe, war OK bei der Menge an Besuchern ist das kein Wunder, dass sie innerhalb kürzester Zeit so chaotisch aussehen...

Nun liegt ein Besucherblatt vom neuen Museum vor mir und natürlich gibt es tatsächlich Aufzüge und deshalb können sich die Behinderten in dem ganzen Haus problemlos bewegen. Alle Toiletten sind nur unten zu finden...

Doch bevor es weiter ging, nahm ich ein kostenloses Audioguide mit, denn man kann ja nie wissen... Der erste Eindruck war irgendwie... ernüchternd, denn die moderne Betontreppe passte nicht wirklich zu dem alten Gemäuer. Bei solchen Gewusel verliert man sich, wie es bei uns der Fall gewesen ist, dass ich erstmals durch die Räume irrte, bis
mich der Weg erneut nach unten fährte. Dort habe ich auch tatsächlich so richtig mit der Besichtigung anfing. Dort kann man zahlreiche Sarkophage, die schon ehrfurchtseinflüssend aussehen. Man staunt über die Kunstfertigkeit der alten Ägypter, denn der harte Gestein ist nur mit einfachen Werkzeugen bearbeitet worden und mit den mythischen Zeichen versehen. An den Wänden unter Glas kann man die Papyri bestaunen, die die einbalsamierten Überreste für ihre Reise ins Jenseits erhalten haben, die sog. "Totenbücher". Doch diese waren nur hohen Gesellschaft vorbehalten.

Die Götterwelt ist wenige Räume davon entfernt, hier wird, wie man es heutzutage sagt "multikulturell", denn die die antike Welt,nicht nur der Ägypter, sondern auch der Griechen huldigten Zahlreichen Göttern und die sind in einem Art Innenhof zu sehen.

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist hier allgegenwärtig, denn wenn man sich die Anzahl der Grabbeigaben vor Augen führt entdeckt man in den Vitrinen nicht nur von den kultischen Handlungen, die den Göttern gegolten haben, sondern auch welche Vorstellung man an das Jenseits hatte. Das lässt sich auch anhand der Beigaben und kleinerer Plastiken gut nachvollziehen. Auch hier konnte ich mehrere Masken aus Fayum bewundern, die aber schon in die römische Zeit sich datieren lassen.

Nachdem ich meinen Begleiter endlich gefunden habe, ging es erstmals hoch zu Nofretete, doch das entsetzen bei ihm könnte nicht größer sein, denn nachdem wir endlich dran gewesen sind, der Andrang war an den Feiertagen schon recht hoch, meinte er nur "Wie, das soll die, so hochgepriesene Pharaonin sein, nein und deswegen haben wir so lange gestanden..." Ich habe versucht meinen Freund zu beruhigen, doch er war sichtlich enttäuscht "...Ihr fehlt ein halbes Ohr und sieht allgemein ziemlich ramponiert aus, ich habe mir mehr davon erwartet... und das soll schön sein?! Für mich nicht!" Ich habe noch versucht zu erklären, dass nach so vielen Jahrtausenden schon beachtlich ist, dass sie überhaupt noch existiert und es ein Ideal der damaligen Zeit gewesen ist... Kein Argument half, der Herr zog unzufrieden von dannen.
Da konnte auch nicht mal ihre Sippschaft für bessere Laune, im Gegenteil, denn als er gesehen hatte, dass ich eine Skulptur anfing zu streicheln, da war die Beherrschung völlig abhanden gekommen! Doch ich weiß was sich in einem Museum gehört! Eine Schandtat, wird sich so mancher denken, doch es ist gewollt, denn bei einigen Objekten wurden Repliken mit den glichen Materialien und Methoden hergestellt, wie es bei den Originalen gewesen ist! Darauf stand der Hinweis: "Touch me" oder "Berühren Erlaubt" drauf. Ich war schon erstaunt, wie unterschiedlich sich ein und der selbe Stein anfühlen kann, je nach dem welche Werkzeuge und Technik es ausgeführt wurde.

Es ist erwähnenswert, dass bestimmte Exponate mit "Untertiteln" für Sehbehinderte versehen wurden und, dass es überhaupt die Möglichkeit bei einigen Objekten sie zu berühren. Es ist schon eine besondere Erfahrung.

Es ist bei einigen Exponaten schade, dass man keine Aufnahmen machen darf, doch das was einem vor die Linse kommt ist schon abwechslungsreich genug, denn wenn man erneut eine Etage runter sich aufmacht entdeckt der Besucher die Hinterlassenschaften der Kelten, deren Mythologie prangt nicht nur in den einzelnen Vitrinen, sondern auch noch auf den Wänden. Das fand ich ebenfalls gewöhnungsbedürftig. Jedoch stand ich staunend vor dem goldenen Zeremonialhut. Mein Freund hatte doch etwas für sich gefunden: Münzen und Schmuck der verschiedenen Kulturepochen.

Während unseres Besuchs war die letzte Etage abgesperrt gewesen. Wenn ich alle Vor- und Nachteile gegeneinander abwäge kann ich nicht mehr als gute 3 Sterne vergeben, es gibt interessantere antike Museen, die im Vergleich zu diesem mir besser gefallen haben, da reißt die Nofretete es auch nicht nach oben...
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Unzlumut6qbarekr Bei9trpag?
*****

Sir Thomas

, 21.09.2013 golocal

„Schon beim Erststudium des Klassikers 'Asterix und Kleopatra' im zarten Kindesalter entwickelte sich beim Autor ein dauerhaftes Faible für... So'n Quatsch! Wen interessiert das? Nochmal neu:

Das Neue Museum zu Berlin wurde in den Jahren 1841 bis 1859 nach Plänen des Schinkel - Schülers F.A. Stüler errichtet, dem wir auch den Musentempel gegenüber (vgl. Alte Nationalgalerie) zu verdanken haben. Sein Bau wurde von König Friedrich Wilhelm IV in Auftrag gegeben, weil das Alte Museum nicht mehr genügend Platz für die wachsenden Kunstschätze, speziell die ägyptische Sammlung bot. Es folgen die Antiken- und die Ethnografische Sammlung. Nach erheblichen kriegsbedingten Zerstörungen und längerem Dämmerzustand wurde es ab 2003 unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield behutsam bis mutig modernisierend neu errichtet. 2009 war Neueröffnung unter Einbeziehung des vorübergehend nach Charlottenburg ausgelagerten Ägyptischen Museums. Das Haus gehört zu den architektonischen Highlights der Museumsinsel. Etliche - 'über 25' heißt es auf der Webseite - unterschiedlich gestaltete Säle gruppieren sich auf 3 Ebenen um die beiden Innenhöfe des Hauses.

Der Übergang zwischen den einzelnen Sammlungsteilen wirkt mitunter etwas überraschend und - im nichtägyptischen Teil - ein wenig wie 'von Allem mal etwas'.
Aber ich glaube ich muss da nochmal mit mehr Zeit hin, um die (Zitat Webseite) 'sammlungsübergreifende Präsentation von Zeugnissen der materiellen Kulturen...` besser würdigen zu können. Auch ist die Beleuchtungssituation an manchen Stellen etwas ungünstig zum fotografieren, wo es denn erlaubt ist. Das schmälert aber keineswegs den Kunstgenuss als solchen.

Zum Inhalt: das Neue Museum behandelt zwei große Themenfelder: die Vor- und Frühgeschichte inkl. Antikensammlung und das alte Ägypten. Im Erdgeschoss werden u.A. einige bedeutende Teile der trojanischen Sammlung Heinrich Schliemanns ausgestellt, gefolgt vom gut vertretenen und stark frühgriechisch beeinflussten alten Zypern. Auf der zweiten Ebene finden wir römische Statuen, die germanischen Nordbarbaren, sowie Exponate zur Völkerwanderung und dem frühen Mittelalter vor. Aus der europäischen Frühgeschichte ragt - im wahrsten Sinne - der lange, spitze, bronzezeitliche Berliner Goldhut heraus.

Größere Prominenz im Hause, sowohl räumlich als auch von den Exponaten her, genießt freilich das Pharaonenreich. Statuen, Schmuck, Wandreliefs und die eindrucksvolle Papyrussammlung des Hauses decken den kompletten Zeitrahmen vom Alten Reich bis zur Römerprovinz Aegyptus ab. Die 2500 diesbezüglichen Exponate sind auf alle drei Museumsebenen verteilt. Im ägyptischen Hof sind einige Sarkophage und Statuen ausgestellt, gefolgt vom dunklen Wächter und etlichen kleinen Statuen sowie einigen Wandbildern. Auf der zweiten Ebene wird zunächst die Werkstatt des Künstlers und Bildhauers Thutmosis thematisiert, sehr anschaulich auch anhand einiger halbfertiger Büsten. Sein mit einigem Abstand berühmtestes Werk, das gewiss zu den top ten der gesamten Kunstgeschichte gerechnet werden kann, befindet sich im angrenzenden Nordkuppelsaal.

Voilà ! Sogar die zuvor recht lebhaft durch die heil'gen Hallen gezogene französische Reisegruppe verfällt in andächtiges Schweigen, angesichts der Vollkommenheit, oder besser: Magie eines einzelnen Exponates, das alleine diese Reise nach Berlin wert ist. (abgesehen vom Golocal Treffen, natürlich) Wem es gelingt, kurz den Blick abzuwenden, erfährt aus der in diesem Zusammenhang bestürzend prosaischen Exponatsbeschreibung: 'Büste der Nofretete. Herkunft Amarna. Kalkstein, bemalter Stuck, Bergkristall, Wachs. Fotografieren auch auf Nachfrage immer noch streng verboten. Also versuchten und versuchen Einige (natürlich vergeblich) das allhier Geschaute in Worte zu fassen. Wie auch im folgenden post-altägyptischen Hymnus des in Fachkreisen begreiflicherweise völlig unbekannt gebliebenen Sirihef Thomestetheb:

Die Schöne ist erschien'
so lautet Euer Name
Ihr wohnt jetzt in Berlin
hochwohlgebor'ne Dame

Bin leider nur aus Fleisch und Blut
auch nicht verwandt mit König Tut
So werden auch in Himmelshöhn
wir kaum uns in die Augen sehn

Lebendig wart Ihr kurze Zeit
Ihr lebt als Kunst in Ewigkeit
Von Thutmosis' kund'ger Hand erstellt
seid Ihr die schönste Frau der Welt

(Seeeeufz) Wo war ich? Ach ja: Fotografierverbot. Natürlich habe ich es trotzdem versucht, anhand der recht leistungsfähigen Tele-Optik meiner Nikon Coolpix S9100. Zunächst vom seitlichen Nebenzimmer, dann fast vom Ende des angenzenden Niobidensaales. Aber die gestrengen Wachleute sind natürlich auch nicht blöder als ich und stellen sich jedesmal genau in die Sichtachse. Mit würd'gem Ernst immerhin, und nicht etwas gehässig grinsend. Gleichwohl ist 'Stirn des Museums-Schergen' natürlich kein annähernd adäquates Motiv im Vergleich zur wunderschönen Königin. Freundschaft, Leute, es war den Versuch wert.

Und so verlasse ich mit unvollständiger Fotoausbeute aber immerhin mit zu Hause abfotografierbaren Nofretete - Fan - Karten aus dem Museums-Shop dieses überaus großartige Institut, mit der Absicht auf baldige Wiederkehr.

Öffnungszeiten täglich von 10:00 bis 18:00, Donnerstags bis 20:00. Es sind regelmäßige Führungen zu etlichen Themen im Angebot. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Da lohnt sich dann schon das sog. Bereichsticket für alle Sammlungen der Museumsinsel, das für 18 Euro, ermäßigt 9 Euro zu haben ist.

Wenn der Begriff 'Pflichtprogramm' irgendwo eine Bedeutung hat - auf das Neue Museum trifft er voll und ganz zu.

mit besonders vorzüglicher Hochachtung, Sir Thomas
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j8huUnzumutbareri5i B1ielahlietrag?
**

Bo86

, 09.11.2012 golocal

„Wir waren im Neuen Museum vor allem wegen des dort ansässigem Ägyptischen Museum. Zunächst einmal muss man sich Tickets am Ticketschalter kaufen, dann muss man aber auch schnell zum Museum, denn die Karten sind nicht lange gültig! Hätten wir noch eine Raucherpause gemacht hätte man uns nicht mehr reingelassen. Wir kauften die Karten gegen 13:15 und sie waren gültig von 13 (!!) bis 13:30. Darauf hingewiesen wurden wir nicht, ist uns nur zufällig aufgefallen. Der Eintritt ist für Erwachsene mit 14 EUR wirklich happig, dafür zahlen Studenten, Behinderte, Arbeitslose usw. nur 7EUR, das ist in Ordnung. Man muss alles an einer Garderobe abgeben. Diese ist kostenlos was eindeutig ein vorteil ist. Nun zum Museum an sich: leider waren wir sehr enttäuscht, wir waren vor Jahren schon mal dort, allerdings war da das Ägypt. Museum noch in einem eigenständigen Gebäude und es war einfach extrem toll. Jetzt ist es ein Museum wie jedes andere, alles hinter Glas, nur ein paar spannende Sachen (Gräber und Steine) der rest ist eher als Ägyptische Kultur zu bezeichnen. Durchaus auch interessant, aber kann defintiv nicht zu früher mithalten wo sogar Mumien ausgestellt wurden. Wir waren enttäuscht und würden es nicht weiterempfehlen!mehr weniger

Unzumutba3v8yrp39 erlk zhisBeitrag7r?
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DerEdward

, 31.10.2012 golocal

„Wenn man das Neue Museum besuchen möchte, muss man sich erst Tickets am Ticketschalter holen, der weiter weg vom Haupteingang steht.
Am Anfang macht das Museum durchaus einen guten Eindruck. Vor allem sind die Audioguides gut und kostenlos. Leider bin ich von dem Museum dann zusehends immer mehr enttäuscht worden. Das liegt zum einen daran, dass viele Ausstellungsstücke fehlten und nur ein Schild darauf hin wies, dass diese verliehen, fotografiert, etc. werden und die Präsentation nicht einheitlich war. Bei manchen Vitrinen sind Beschreibungen und Ausstellungsstücke nummeriert, bei anderen fehlt die Nummerierung, so dass man erst einmal suchen muss. Ärgerlich war es auch, dass zu meinem Besuch die dritte Etage noch im Umbau war und ich die Hinweise darauf beim Kartenkauf übersehen hatte.
An sich bin ich auch von dem restaurierten Gebäude wenig begeistert.
Bei meinem nächsten Besuch in Berlin werde ich dem Museum aber evtl doch noch eine zweite Chance geben, falls sich die Zeit finden sollte.
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Unzumma0utbarer B5s52ed plit r4ag?
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montagnero

, 14.10.2012 golocal

„Das "Neue Museum" ist definitiv ein Highlight auf der Museumsinsel - in dreierlei Hinsicht:

Einerseits bieten die ausgestellten Artefakte spannende Einblicke in und Überblicke über Epochen und Geschehnisse, andererseits stellen auch die Räumlichkeiten des kunstvoll renovierten Gebäudes innen wie außen ein eigenständiges Ausstellungsstück dar. Im Dreischritt gehen diese beiden, Exponate und Räumlichkeiten, dann noch eine Synthese ein, in der sie sich gegenseitig untermalen.
Dies wird vom informativen Audioguide unterstützt, den ich sehr empfehlen kann. Zudem ist das Museum so handlich und strukturiert, dass man nicht allzu erschlagen von der Masse wird, sondern nach einigen Stunden das Gefühl hat, allem Beachtung geschenkt zu haben.
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Ulwnzuxmutd3barfercw Beitrag?
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4llen4

, 02.10.2012 golocal

„Ich empfinde den Ausstellungswert des Neuen Museum als nicht sehr hoch. Die Ausstellung wirkt zusammenhangslos, man wird durch die unterschiedlichsten Zeiten und Kulturen geworfen und weiß letztendlich gar nicht welches Ausstellungsstück in welche Epoche gehört. Viel interessanter wirkt nur die Architektur des Museum, die wirklich einmalig ist und das Museum nur deshalb besuchenswert macht. mehr weniger

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BMB SpreeCafe GmbH

BMB SpreeCafe GmbH in Berlin-Mitte erreichen Sie unter der Telefonnummer 030 20 21 43 30. Während der Öffnungszeiten hilft man Ihnen dort gerne weiter. Sie möchten BMB SpreeCafe GmbH an Bekannte oder Freunde weiterempfehlen? Sie können die Kontaktdaten einfach per Mail oder SMS versenden und auch als VCF-Datei für Ihr eigenes digitales Adressbuch speichern. Für Ihren Besuch bei BMB SpreeCafe GmbH nutzen Sie am besten die kostenfreien Routen-Services für Berlin: Lassen Sie sich die Adresse von BMB SpreeCafe GmbH auf der Karte von Berlin unter "Kartenansicht" inklusive Routenplaner anzeigen oder suchen Sie mit der praktischen Funktion "Bahn/Bus" die beste öffentliche Verbindung zu BMB SpreeCafe GmbH in Berlin. Für einen längeren Besuch sollte man im Vorfeld die Öffnungszeiten prüfen, damit die Anfahrt zu BMB SpreeCafe GmbH nicht umsonst war.

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