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DOM-APOTHEKE am Puppenbrunnen

Eintrag gefunden unter: Apotheken Aachen
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Kulturbeauftragte

, 03.07.2016 golocal

„Der latinistische Namen: Aquæ Granni der einstigen Kaiserstadt verweist auf das Element, dass ihr den Namen gab – Wasser, besser gesagt die Quellen, die bis heute eine wichtige Rolle spielen. Eigentlich darf sich Aachen als ein „Bad“ bezeichnen, doch auf dieses Prädikat wurde bewusst verzichtet, denn als Ortsbezeichnung würde die Stadt ihren 1. Rang bei den Namen, Einträgen in einschlägigen Nachschlagewerken verlieren und das ist (aus der Sicht der Verwaltung) wesentlich wichtiger, als ein 
ausgezeichnetes Kurort zu sein. Das möchte ich weiter unkommentiert lassen, denn die Puppen stehen hier im Vordergrund bei dieser Bewertung! 

An vielen Stellen der Stadt habe ich bereits über den Künstler Bonifatius Stirnberg und seine Werke berichtet. Dieses ist wohl, das beliebteste und daher am stärksten belagert. Es war gar nicht so einfach, die einzelnen Figuren festzuhalten, denn aus Respekt für andere Betrachter und erst recht für deren Sprösslinge, wollte ich diese keinesfalls auf den Aufnahmen haben, was alles andere als leicht gewesen ist! 

Mit der Bezeichnung „Puppen“ assoziiert man im Allgemeinen Spielsachen für Kinder, doch bei etlichen Arbeiten Stirnbergs ist es ein „Griff“ in die sprichwörtliche Trickkiste und einem Objekt mehr Schwung zu verleihen, die einen Perspektivenwechsel ermöglicht. Jeder dieser Brunnen ist immer im Kontext des jeweiliges Ortes und, wie in diesem Fall, seiner Geschichte und des Brauchtums zu betrachten. Es sind bisweilen skurrille Gestalten darunter, deren Funktion in einem solchem Ensemble, bei deren Betrachtung von selbst kaum zu klären ist. Höchstens, wenn der Rundgang in einer kostenpflichtigen Tour erfolgt, die von einem Einheimischen (Leiter) durchgeführt wird. 

Durch diesen Umstand bedingt, erscheint das eine oder andere Detail mehr oder weniger interessant oder eine belanglose „Zutat“, die man vernachlässigen kann. In diesem Falle hat es sich aber als das Gegenteil herausgestellt, doch das war jedenfalls für mich nicht ersichtlich! Wenn man sich die Gesamtanlage anschaut, entdeckt man ober drüber einen Hahn, der je nach Deutung, 2 unterschiedliche Geschichtsepochen versinnbildlichen soll: die Anfänge der Siedlung unter den römischen Feldherrn, bzw. als auch die wesentlich kürzere, dennoch kriegerische Zeit verkörpern: die französische Besatzung, die 20 Jahre lang wehrte. 

Eigentlich habe ich den Reiter mit dem Federhelm für einen Stellvertreter dieses Kulturvolks gehalten, der die Heilquellen sehr zu schätzen wusste während ihrer ca. 500 Jahre andauernden Anwesenheit in dem einstigen „ Aquæ Granni”! Nicht jede Eingebung, die einem einfällt, muss zwangsläufig richtig sein, denn die Darstellung ist ein Verweis auf eine international bedeutende Veranstaltung, die sogar live im WDR ausgestrahlt wird. Man könnte meinen, es geht um den Karneval, doch nicht in diesem Reiter. Die Kombi steht für das Reitturnier “CHIO” - (Concours Hippique International Officiel), das erstmals 1924 ausgetragen worden ist. Die dazugehörige Rennbahn aber besteht schon wesentlich länger und zwar seit dem Jahr 1898. 

Der “große Preis von Aachen”, wie das Turnier ebenfalls genannt wird, setzt sich aus Springreiten, Dressur und Gespannfahren zusammen. 2007 kam noch Voltigieren und Vielseitigkeitsreiten hinzu. Da ich mich bei der “Materie” nicht auskenne, bleibt es bei deren Erwähnung, sodass wir uns der nächsten Darstellung zuwenden können. 

Es ist zwar keine Puppe, die für den bereits erwähnten Karneval stehen, sondern die Masken, die hier zu sehen sind. Sonne ist unter ihnen am besten erkennbar, doch wer sich unter der Fratze versteckt, ist eine gute Frage, die ich nicht beantworten kann. Die sorgen jedenfalls dafür, dass die Narren unerkannt bleiben können, wie es der Tradition entspricht, denn nur ein Kind und / oder ein Narr durfte einst die Wahrheit verkünden, die selten unbequem gewesen ist! Diese würde offen ausgesprochen, höchstwahrscheinlich zu massiven Konsequenzen führen. Da feiert man doch lieber, denn das Leben ist ernst genug! 

Für die beschwingte Seite des Lebens steh der Harlekin, der, je nach Quelle, mit etwas anderem in Verbindung gebracht wird. Zum einen ist er, durch seine Späße, ein weiterer “Bote” des Karnevals, als auch die ernstere Sparte der Kunst und Kultur, die an vielen Stellen der alten Stadt präsent ist. Die Kunstfigur, die erstmals in verschiedenen Bühnenstücken zu sehen war, unter denen die “Comedia dell'arte, die bekannteste ist, kann man an seinem Schlapphut und den Flicken an den Hosen erkennen. 

Die Wissenschaft ist ein weiterer Aspekt der Stadt, die hier zum Vorschein kommt, Durch die Uni und die verschiedenen Institutionen, die ihren Sitz in Aachen besitzen, die auch ein wichtiger Arbeitgeber ist..., haben an dieser Stelle ihren Platz gefunden. Der dargestellte Professor mit der markanten Brille, scheint ein Vertreter der alten Zeiten zu sein, die noch vor deren Gründung im Jahr 1870 zu liegen. 

Die Robe des Professors ist sehr genau abgebildet und mit vielen Details versehen. Der bärtige Mann mit einem Barett sieht streng aus, mit seinen kleinen Brillengläsern. Vielleicht liegt es an dem großen Kontrast zu der vorherigen Figur, die so verspielt daherkommt. Die Position, die der Mann ausübt, macht ihn zu einem Würdenträger, der eine Respektsperson im Vergleich zu der vorigen. 

Aachen war Jahrhundertelang ein wichtiger Knotenpunkt des Tuchhandels, die die Stadt bedeutend und reich gemacht hatte. Einer Legende zufolge, war es der “ewige” Kaiser Karl der Große, der dafür sorgte, dass durch die Marktrechte dieser Zweig der Wirtschaft sich entwickeln konnte. Historisch verbürgt ist hingegen, dass ab dem Jahr 1135 zu einem großem Aufschwung gekommen ist. Dies lag an der Nähe zu dem wichtigsten Umschlagplatz im MA – Gent, mit dem es enge Kooperation gegeben hatte. 

Das liegt schon im Dunkel der Geschichte, wie auch die entsprechende Industrie, die höchstens in der entsprechender Architektur zu finden ist. Wenn man sich den Verlauf anschaut, stellt man fest, dass in den 1970-er Jahren diese Sparte, wegen des internationalen Trends, dauerhaft geschlossen werden musste, weil sie preislich nicht mehr konkurrenzfähig gewesen ist. Das “Modepüppchen” steht stellvertretend in diesem Kontext. 

Jede von den Personifikationen ist schon einzigartig, doch dieses “Püppchen” sticht unter ihnen schon irgendwie aus dem Rahmen! Die Zusammenstellung erscheint mit grotesk, denn das Häubchen auf ihrem Kopf erinnert mich eher an die Kopfbedeckung eines Dienstmädchen mit einem reichen Besatz, doch das das ebenfalls mit Rüschen besetzte Kleidchen scheint zu kurz geraten für die vermeintliche Zeit, erst recht die Halskrause. Womöglich ist es eine Karikatur, die bewusst aufzeigt, welche “Blüten” eine modische Übertreibung haben kann. Aus heutiger Sicht erscheinen einem die Trends von einst, als solche! 1975, als es erstellt worden ist, war es womöglich der letzte “Schrei”, das lässt sich höchstens von Darstellungen aus der Zeit belegen, egal in welcher Form. 

Der Puppenbrunnen “lebt” von den Kontrasten zwischen den einzelnen Figuren, sodass nach der junge Frau, eine alte Marktbestückerin folgt. Diese ist, im Vergleich zu der vorherigen, sehr nachlässig gekleidet. Irgendwie scheint sie sich wenig um ihr äußeres zu kümmern. Schon beim ersten Blick denkt man, dass es sich um eine hässliche Alte handelt, die, aus welchen Grünbden auch immer, etliche ihrer Zähne eingebüßt hatte. So einem “Weibstück” möchte man lieber nicht in einer dunklen Gasse begegnen... Solche Menschen, wie sie, sorgten dafür, dass die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aller Art versorgt wurden. Wenn man sich in Aachen genau umschaut, entdeckt man in den Namen der Straßen und Plätze, so die Märkte abgehalten worden sind. 

Die besagte Abbildung steht nicht nur für den erwähnten Teilbereich, sondern für den Handel im Allgemeinen, der für deren Austausch sorgte, seit dem MA, wie bereits beschrieben. 

Um auf die Händlerin zurück zu kommen: bin mir nicht mehr sicher, ob der Rumpf der Puppen ebenfalls gedreht werden kann, sodass wie man auf meinem Foto sehen kann, die dazugehörige Schürze völlig schief auf der Seite zu finden ist. Die “Gute” scheint keinen besonderen Wert auf ihre Kleidung zu legen, außer bei der Haube, diese sitzt ordentlich auf ihrem Haupt, die ihr Gesicht weitgehend verdeckt. 

Die Versorgung einer Stadt erfolgte über Jahrhunderte hinweg, in der Regel nicht durch den Erzeuger selbst, sondern spezialisierte Kaufleute, die sehr gut davon leben konnten, im Gegensatz zu den Bauern. Es ist ein kompliziertes Thema, das je nach Zeit, andere Aspekte aufwirft, die an dieser Stelle höchstens nur in die Länge führen würden, die eh schon jetzt beachtlich ist! 

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist dass die meisten Menschen die Kleidung so lange trugen, bis es nicht mehr ging. Häufig hat man es nicht mal selbst erstanden, sodass es wie in diesem Fall, sehr knapp bemessen, zu sein scheint. Die Bluse sitzt, alles andere als vorteilhaft, die Fülle sprengt geradezu die Knöpfe und der Stoff wirft reichlich Falten zwischen den Brüsten. Der geblümte Rock hingegen kaschiert ein wenig die weiblichen Rundungen... Die Handgeste hat mir dabei so gut gefallen, wie sie von jemand anderem gewählt worden ist, sodass ich sie so gelassen habe. 

Wenn man sich die Figuren, außer des Reiters und des Hahns anschaut, stellt man fest, dass alle mit beweglichen Gelenken ausgestattet sind. Diese kann man am Kopf, der Schulter, Elle und Speiche finden, jedoch nicht bei den einzelnen Fingern. Hinzu kommen auch die Beine und die Schuhe, die die jeweilige Puppe besitzt. Weitere Details siehe Fotos. 

Eine Kaiserstadt, wie Aachen es über Jahrhunderte gewesen ist, wäre ohne Kirche, ja den Dom, um genau zu sein, nicht möglich. In seiner 1200 Jährigen Geschichte ist es ein Ziel, der regelmäßig stattfindenden Pilgerfahrten, zu den heiligen Reliquien, gewesen. Das ist der noch fehlende Stück, der mit dem Brunnen verbunden ist. Ein Priester war eine Respektsperson, die nur, wie hier, in einer erhabenen Pose aus das Geschehen betrachten konnte. 

Bei diesem Geistlichen geht es um viel mehr, als ein Hirte unter seinen Schäfchen zu sein, wie sie in Scharen gibt, denn dieser ist der Bischof, der den besagten Dom als sein “Amtssitz” betrachten kann. Es ist vergleichbar mit einem “Landesbischof” bei der anderen “Fraktion” ;-) 

Althergebrachtes und neues kann zu einander in Widerspruch stehen, doch bei dem Brunnen ergänzen sie sich wunderbar und verweisen bisweilen auf eine andere Figur. Man könnte alle zusammen genommen sind der Abbild der spießigen, bisweilen gemächlichen, dennoch vorwärts gewandten Stadt. Aachen ist Geschichte, mit vielen Geschichten und Sagen, wie die der Marktfrau, die den, an einer anderen Stelle erwähnten Teufel. Sie hat ihn mit List aus der Stadt vertrieben (mehr unter: http://www.denkmalplatz.de/teufel-und-marktfrau-in-aachen/)! So schließt sich der Kreis, der um ein einziges Objekt sich rankt. 

Nun wisst ihr, was es auf sich hat, mit den dargestellten Figuren, dessen Geschichte erst nach einer langen und gründlichen Recherche möglich gewesen ist, die jetzt kein weißes Fleck mehr ist. Manche Objekte sind es wert, ausführlich betrachtet zu werden, auch wenn sie den “üblichen Rahmen” bei weitem sprängen ;-), doch seit “gewarnt, der nächste Brunnen kommt bestimmt!
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DOM-APOTHEKE am Puppenbrunnen

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